189 helmst 0051r: Unterschied zwischen den Versionen

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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Sanct Marci.
| https://diglib.hab.de/mss/189-helmst/min/00105.jpg
Vnd In den Meuschen geht hienein
das kan Ihn nicht machen gemeine
denn es nicht gehet In sein Hertz,
Sondern In Bauch, vnd geht ohn schmertz
Aus, durch den Naturlichen Gang¬
der alle Speis ausfegt mit zwang¬
Vnd sprach: was aus dem Menschen geht,
das macht den Menschen gmein, Cversteht
Aus der Menschen Hertzen Ihn Innen,
Gehen heraus durch böse Sinnen,
Böse bedancken, vnd Ehbruch
Higerey, Mord, vnd all vnfug¬
Dieberey, Beitz, Schalckheit vnd Lisf
Vnzuehr Sthadekß Aug der Mittgsell ist,
Gottslestrung, Hoffart, Vnvernunstt, Er¬
All diser bösen Stuck herkunfft
Sehen von Innen rauß dlein,
Vnd machen den Menschen gemein¬
Vnd Er stundt auf, vnd gieng darton
In die Grentz Err vnd Sydon,
Vnd gieng In ein Hauß, vff der Straßen,
Vnd wolt es niemand wießen laßen,
vnd vnndt doch nicht veeborgen sein.
denn Ein weib, (Welcher Tochterlein
hatt eyn Vnsaubern beist, ohn scham¬
von Ihm gehört hatt, vnd Sie kam,
fiel nider zu seyn fürßen dar¬
(.Vnd es ein Griechisch Weiblein war¬
Aus Sprophenice) Ihn bat
das Er den Teufel, nhur ans Gnad,
Barmhertzigkeit, vnd lautter lieb
von Ihrem Töchterlein austrieb¬
Ihesus sprach: Dein Bitt hat keyn statt,
daß vor die Kinder werdten satt.
Eß ist nicht fein, (Ist Sund vnd spottd
das man nheine der Kinder Beod¬
Vnd werff es fur die hund hinab¬
Sie aber sprach: vnd Antlegett gab¬
In Herr, dey aber die Hündlein
Vnter dem Tisch essen so fein
von Brosamen der Kinde, In stillen.
Er sprach zu Ihr: Vmb des worts willen,
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| https://diglib.hab.de/mss/189-helmst/00105.jpg
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