189 helmst 0074r: Unterschied zwischen den Versionen

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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Sanct Licae.
| https://diglib.hab.de/mss/189-helmst/00151.jpg  
Vnd kueßet seine Fürste Zant
Salbts mit Salben, bußferttige Art¬
en Phariseer es verdrot
I. derhalben E Schmehwortt ausgos¬
hesus wandt sich zum Weib, Sprach eben¬
Dir deine Sunde sindt vergeben.
Da fiengen ahn, die zu Tisch saßen,
Eß auch nicht vnbeschnattert laßen,
vnd sprachen bey sich selbst, Cverlipep.
Wer ist der, der auch Sund vergibt
Ersprach zum Weib: Dein Glaub hat die
Behoffn, Hingeh mit ffrieden nhur.
Dan. G. Capitol.
S.
Din Gleichnis Ihrsus da vortregt
Van eym Steman, vnd eß auslegt.
E.
r mit seyn Jungern trat Ins Schieff,
Stiessen vom Land, vnd Er entschlieff,
Ein Windwürbel kam auf den See¬
Man meint, das Schieff tzt vntergeh.
Die Wollen vberfieln Sie gar¬
vnd stundten In sehr grosser fahr¬
zu Ihm Sie tratten, Ihn aufwerkten,
Ihr Hendte In die Höh ausweklten,
ud sprachen. Wir mußen hie sterben
Meister, Meister, wir verderben.
Da stundt Er auff, bedraut den wind
Vnd die wogen der Waßer Gründt¬
Vnd es lies ab, Ein Stille ward.
Ersprach zu Ihnen: Schadt Sie hart.
Wo ist dann Ewer Glaub? Sie sich
furchten, vnd Verwunderten höchlich,
Vnd sprachen Vnternandter: Ihr Leut¬
Wer ist diser  denn Er gebeutt
Dem wind vnd Waßer, vnd Sie sind
Ihme gehorsam, wie die Kindt
Ehesus von einem Mann dort drauß,
Ein Lepion Seufel vieb aus,
Sie baten Ihn, das Er Sie nicht
Hieß In die Tieff fahren, was gschicht?
daselbst war auff dem Berg der Zeit
Ein grosse Herd Spw an der Weid,
die bathen Ihn, das Er Ihn erleubt
In Sie zufahren vberheupt.
 
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