188 helmst 0378v: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Psalter Danids. | |||
Teglich ist fur Mir meine Schmach, | |||
Vnd mein Andliz Vllr Schradt vnd Plag¬ | |||
Das Ich die Schender vnd lestrer | |||
Hören, vnd noch das groß besperr¬ | |||
der feindte, mit schwerem verdrues | |||
Vnd Rachgwigen, ſehen nus¬ | |||
diß alles ist vber vns Dohmmen, | |||
Vngluck gemeinlich trifft die Fromen | |||
Vnd haben doch dein nicht vergeßen, | |||
Noch vntrewlich oder Vermeßen, | |||
Bößlich gehandelt In deym Bundt¬ | |||
Vnser Herr Cwahr redt vnser Mund | |||
Ist nicht abgfalln, noch vnser Gang | |||
CAls ob man hin vnd wider wangk.) | |||
Bewichen ab, von deinem weg¬ | |||
Vnd muessen doch fueln deine Schleg, | |||
Das di Vns gar theuer machst das Lachen, | |||
Vnd zurschlegest vnter den Brachen, | |||
Mit deiner Vngnad vns erschreckst. | |||
vnd vns mit Finsternis bedeckst. | |||
fa, wenn wir bachß wehrn gewesen, | |||
Vnds Nahmens Vnsers Gotts vergeßen, | |||
Vnd vnser Hände aufgeheben | |||
zum frembdten Gott, wehes nicht zuloben, | |||
Das möcht ml Gott findten zur tundt | |||
shunkendt E Ja Vnßes hertzens grundt¬ | |||
Denn wir werdten Je gar verschürcht, | |||
Vnd vmb deint willee teglich erwürgt, | |||
Wie Schlacheschaf wir geachttet sindt, | |||
Manß gleicher weis mit vns beginnt¬ | |||
Unweck dich Herr, Sonst gehn wir drauf¬ | |||
Warvmb schleffestu. Wache auf, | |||
Vnd verstesse vns nicht so gar¬ | |||
zu andrer Zeit dein Schlaffen spar¬ | |||
Warvmb Verbirgstu dein Andlit¬ | |||
Warvmb kehrstu dich zn vns Jzt | |||
Vergiesst vnsers Elends vnd drange, | |||
Jamers, vmbsals vnd Nothgezwangs, | |||
denn vnser Soele ist gebeugt | |||
zur Erdten, vns gar niderzeucht | |||
Vnser Gauch am Gedlsden klebt, | |||
(Lufft, licht vnd Finste, vns widerstrebe¬ | |||
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