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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Der Phalter Dauids.
All meinen Brudern In gemein,
die meiner Mutter Kinder sein.
denn Ich eyffer mich schier zu todt
vmb dein hauß, vnd die schmach vnd spert
Derer, die da Gotts leserlich
Dich schmehen, fallen all auf mich¬
Ich weyn vnd fasste bitterlich,
Noch lests niemandt bewegen sich,
Sondern man spottet mein darzu¬
Ih keinen augenblick hab euh¬
Ich angezogn hab einen Sack
Aber, sie alle stundt vnd tagk
Nuhr das bespötte treiben draus,
die Im Thersitzen, Ein vnd uus
behen, waschen vn Mir, Hohnsprechen,
Vnd man singt von Mir In den Zechen¬
Ich aber beth, Herr, stets In Leid
zu die, zur angenhemen Zeit
Gott, durch dein grosse guete mith
Erhör, vnd hilff Mir gnadigklich,
Eerette Utlich Herr aus dem Abth,
das Ich nicht Versincke In Noth,
Das Ih wendte tzu meinen Gassern
Errett, vnd aus dem tieffen Wasser¬
das mich die Waßerflut nicht tring,
Erseuffe, noch die Tieff verschling,
Vnds doch der Gruben nicht mit weh
Gar vber Mir zusammen geh.
Erhör mich Herr, denn deine Güet
Ist tröstlich meym krancken gemüeth,
Vnndt dich zu Mir In meinem Leyd
Nach deiner grosse Barmhertzigkeit,
fur deinem Knecht Verbirge nicht
Dein allerheiligst Angesicht,
denn Mir ist angst, hör eyvendt mich¬
zu meiner Seele mache dies
Vnd erkös sie, Erlöse mich,
vmb meiner feindt willn, gnedigklich.
Du weissest mein Schmach, Sthandt vnd Stham,
Mein widersacher, die mir gram¬</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00818.jpg
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

Der Phalter Dauids.
All meinen Brudern In gemein,
die meiner Mutter Kinder sein.
denn Ich eyffer mich schier zu todt
vmb dein hauß, vnd die schmach vnd spert
Derer, die da Gotts leserlich
Dich schmehen, fallen all auf mich¬
Ich weyn vnd fasste bitterlich,
Noch lests niemandt bewegen sich,
Sondern man spottet mein darzu¬
Ih keinen augenblick hab euh¬
Ich angezogn hab einen Sack
Aber, sie alle stundt vnd tagk
Nuhr das bespötte treiben draus,
die Im Thersitzen, Ein vnd uus
behen, waschen vn Mir, Hohnsprechen,
Vnd man singt von Mir In den Zechen¬
Ich aber beth, Herr, stets In Leid
zu die, zur angenhemen Zeit
Gott, durch dein grosse guete mith
Erhör, vnd hilff Mir gnadigklich,
Eerette Utlich Herr aus dem Abth,
das Ich nicht Versincke In Noth,
Das Ih wendte tzu meinen Gassern
Errett, vnd aus dem tieffen Wasser¬
das mich die Waßerflut nicht tring,
Erseuffe, noch die Tieff verschling,
Vnds doch der Gruben nicht mit weh
Gar vber Mir zusammen geh.
Erhör mich Herr, denn deine Güet
Ist tröstlich meym krancken gemüeth,
Vnndt dich zu Mir In meinem Leyd
Nach deiner grosse Barmhertzigkeit,
fur deinem Knecht Verbirge nicht
Dein allerheiligst Angesicht,
denn Mir ist angst, hör eyvendt mich¬
zu meiner Seele mache dies
Vnd erkös sie, Erlöse mich,
vmb meiner feindt willn, gnedigklich.
Du weissest mein Schmach, Sthandt vnd Stham,
Mein widersacher, die mir gram¬

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