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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spruche Salomo¬
Der mache sich hieher, vnd Sie
Zum Narren spriche. höre Mich hie¬
Sieß die Verstelen wasser sindt
vnd das Verborgen Brod, gelindt
vnd niedlich ist, abe, Er weiß nicht,
das daselbst Todten sindt verblicht,
vnd Ihre Gest Iur tieffen hellen
Sich ewnig müßen lassen quälen.
das sindt die Spruche Salonro.
das. 10. Caritel.
Die weiser Sohn ist grosse freund
Seins Vatters, mache Ihm gar kein Leid,
Abe, ein Thörichter Sohn groß gremen
Seiner Mutte ist, muß sich sein schemen.
Vnrecht Guth hilfft vnd faselt nicht
Bedeyche dem nicht, der sich drein flicht,
Aber Gerechtigkeit, vom Tadt
Erwertet, vnd aus aller Noth¬
Der Herre lest zu keinen Zeiten
Die Seel des Grechtm hunger leiden
Ersturtzet aber allerley
der Gottelosen Schinderey.
essige hand macht Arm Im landt
Aber, Reichmacht der fleissign hnndt¬
Wer Im Sommer sander genug
der ist vorsichtig, weiß vnd klug,
Wer aber In der Erndte schlefft,
zuschandten wird In seym geschafft.
des Grechten heupt den Segen hat,
Aber, es wird mit schimpff vnd schad
den Mund der Gottelssen Schar
Ihr freuel vberfallen gar¬
Im Segen das Gedechtnus bleibt
der Gerechten, vnd ib bekleibt,
Aber, der Nahm Gtelser Leut
verwesen wird, vnd ausgerentt
Wer weise ist von Hertzen fein
lieb sein
Ningt die Gbott ahn, less Ihm
der aber ein NarrenMaul hat
der wird geschlagn, entpfindt vnrath¬
Wer vnschuldig lebt, ahn falsch list,
der lebt sicher, wer aber ist
verkehret vnd verbosset gar
Auf seyn wegen, wird offenbar¬
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00973.jpg
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

die Spruche Salomo¬
Der mache sich hieher, vnd Sie
Zum Narren spriche. höre Mich hie¬
Sieß die Verstelen wasser sindt
vnd das Verborgen Brod, gelindt
vnd niedlich ist, abe, Er weiß nicht,
das daselbst Todten sindt verblicht,
vnd Ihre Gest Iur tieffen hellen
Sich ewnig müßen lassen quälen.
das sindt die Spruche Salonro.
das. 10. Caritel.
Die weiser Sohn ist grosse freund
Seins Vatters, mache Ihm gar kein Leid,
Abe, ein Thörichter Sohn groß gremen
Seiner Mutte ist, muß sich sein schemen.
Vnrecht Guth hilfft vnd faselt nicht
Bedeyche dem nicht, der sich drein flicht,
Aber Gerechtigkeit, vom Tadt
Erwertet, vnd aus aller Noth¬
Der Herre lest zu keinen Zeiten
Die Seel des Grechtm hunger leiden
Ersturtzet aber allerley
der Gottelosen Schinderey.
essige hand macht Arm Im landt
Aber, Reichmacht der fleissign hnndt¬
Wer Im Sommer sander genug
der ist vorsichtig, weiß vnd klug,
Wer aber In der Erndte schlefft,
zuschandten wird In seym geschafft.
des Grechten heupt den Segen hat,
Aber, es wird mit schimpff vnd schad
den Mund der Gottelssen Schar
Ihr freuel vberfallen gar¬
Im Segen das Gedechtnus bleibt
der Gerechten, vnd ib bekleibt,
Aber, der Nahm Gtelser Leut
verwesen wird, vnd ausgerentt
Wer weise ist von Hertzen fein
lieb sein
Ningt die Gbott ahn, less Ihm
der aber ein NarrenMaul hat
der wird geschlagn, entpfindt vnrath¬
Wer vnschuldig lebt, ahn falsch list,
der lebt sicher, wer aber ist
verkehret vnd verbosset gar
Auf seyn wegen, wird offenbar¬

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