188 helmst 0492r: Unterschied zwischen den Versionen
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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Die Spruche Salomo¬ | ||
So werdten deine Augen sehen1 | |||
Nach andern weibern, wo Sie gehene | |||
Vnd dein hertz von dem wein Frauwt | |||
Verkehrette ding rrden wirdt. | |||
Vnd wirst sein In disem geschafft, | |||
wie einer der mitten Im Meer schlafft | |||
Vnd wie einer gleich In eyne traum, | |||
Schleffet oben auf dem Massbaum¬ | |||
Sie schlagen mich, geh, oder steh¬ | |||
Aber, es thut mir gar nicht weh¬ | |||
Sie klapffen Mich zwar, aber Ich¬ | |||
füele es nicht: Seindt Neidharts Stieb¬ | |||
Wenn wil Ich aufwachen, Ich frag | |||
Das Ichs mehr treibe, Mir es sag¬ | |||
Das. 24. Eqritel. | |||
olg nicht böß leuten, In gemein, | |||
vnd wundsch nicht, bey Ihnen zusein¬ | |||
denn Ihr Hertz trachttet nhur nach schadten | |||
vnd Ihr lippen zu vngluckrathen, | |||
in hauß gebawt wird durch weißheit | |||
vnd durch verstandt enhodte allzeit¬ | |||
durch ordentlich Haußhadten wol¬ | |||
werdten zwar alle Cammern vt | |||
Aller Butter, In grosser Sum¬ | |||
Köstlicher lieblicher Reichthumb. | |||
in weiser Mann ist starck Im Muth | |||
der viel außricht, leistet vnd thut | |||
Vnd ein Vermeifftiger Mann ist, | |||
Mathrg von Krefften Jeder frist. | |||
Denn mit Rath muß man Kriege füren, | |||
wie sichs In dlweg wil gebienen, | |||
Vnd wo da sindt Rathgeber, viel, | |||
Da ist der Sieg ein gwnieses Spiel¬ | |||
Weißheit ist dem Narren zu hoch¬ | |||
Er Zeucht daran, wie an eyen Joch, | |||
Er darf furwar zu einer stundt | |||
Im Thar nicht aufthun seinen Mundt¬ | |||
Wer Ihm selbst schadtn thut, sich hinricht | |||
den heist man billch, ein Ertzbößnicht | |||
des Naurendück iste Sundt vnd Scheinel, | |||
der Spötte, ist furn Auten ein Erewel¬ | |||
der ist nicht stanck fur Menschn vnd Gott¬ | |||
der da nicht vhest ist In der Noth. | |||
Errette die, so man wil tödten | |||
Steh Ihnen bey, In Ihren Nöthen, | |||
nd dich entzeuch zu denen nicht | |||
die man wil würgen durch Gericht¬ | |||
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