188 helmst 0496r: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Johann Steuerleins Reimbibel
Zur Navigation springen Zur Suche springen
CSV-Import
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{Korrektur}}
{{Korrektur}}
{{NeuerNutzer}}
{{NeuerNutzer}}
{{Erkannt}}
{{Erkannt}}
<b>[[188 helmst 0495v|Gehe zur vorherigen Seite]]</b></br></br>
{{Zurueck188}}
{{Zurueck188}}
{| class="wikitable";  
{| class="wikitable";  
Zeile 7: Zeile 9:
|-  
|-  
! style="min-width: 350px" | Transkription  
! style="min-width: 350px" | Transkription  
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01017.jpg hohe Aufloesung], [http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/01017.jpg sehr hohe Aufloesung])
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/01017.jpg sehr hohe Aufloesung])
|- style="background: white"  
|- style="background: white"  
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die spruche Salomo¬
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/min/01017.jpg
Gleicher maß, wie ein Vogel ist,
der weichet aus seinem beniest,
Also ist der, vnd sichs vergleicht:
Welcher In seiner Stedte weicht,
Der Salbn vnd Reuchwergk freuet sich
das Hertz, Abr ein freundt ist lieblich
Vmb guten raths willen der Seelen
Die trost bedarf In angst vnd quälen.
Deinen, vnd deines Vatters freundt¬
die vmb dich her Vhrst sindt verzeunt.
Verlaß nicht, hadt mit Ihm keyn Straus
Vnd geh nicht In deins Bruders hau߬
Wenn die es etwa übel gehe¬
denn ein Nachbar, der die beysteht
Ist besser In der Neh, mit ehrn,
Weder ein Bruder In der fern¬
Bey weise, mein Sohn, In gebuer,
So freut sich mein Herrz für vnd fur¬
So will deme antwortten Ich,
der da schmehet vnd lessert mich¬
Ein witziger sicht das Vngluck
Vnd verborgt sich, wendt sich zu rück¬
Aber, die Albern es nicht sehen.
vnd leiden schaden Im durchgehen¬
Nun dem sein Kleid, der stipulirt,
Vnd fur ein Andern Burge wird,
Vnd pfendt Ihn, vmb der Frembdten wndln,
den Creditorn hirmit zustilln¬
Verseinen Nechsten segenet,
Mit lautter Stim, vnd feue aufsteht
das wird Ihm grechnet fur ein Fluch¬
Alß handle Er nuhr mit vnfug¬
Din Jenckisch weib, mit Ihrem Rieffen,
Vnd ein Im Regen stettigs trieffen,
werdten whl mittnander vergleicht,
In dem Keins gern dem Andern weicht¬
Wer Sie aufhelt, der helt den Wind,
Verstehts nicht, thut gleich wir ein Kind,
Vnd wil das tel mit der Hand fassen
wirdt aber vnverschütt nicht laßen,
Meßer scharf, das Ander Wetzt,
din
Ein Mann den Andern auch verletzt.
Wer seinen Feigenbaum bewart,
der Isset darvon Früchte Zart,
Vnd wer da seinen Henrn bewart,
der wird geehrt In gleicher Art.
dleich wie Im Wasser ist der Schein
Gegen das Angesicht bequen,
Also ist eines Menschen hertz
Regen dem Andern auch Innorts¬
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01017.jpg
|}
|}
<b>[[188 helmst 0496v|Gehe zur folgenden Seite]]</b></br></br>
{{Zurueck188}}</br>  
{{Zurueck188}}</br>  
{{PURLHAB188}}
{{PURLHAB188}}</br>

Aktuelle Version vom 13. September 2026, 16:55 Uhr

Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen!
Nur angemeldete Benutzer können diese Seite bearbeiten. Für ein neues Nutzerkonto kontaktieren Sie: webmaster@steuerlein-reimbibel.de
Dieser Text wurde durch Texterkennung automatisch erstellt und wurde noch nicht durch einen Bearbeiter gesichtet.

Gehe zur vorherigen Seite

Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.

Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

die spruche Salomo¬
Gleicher maß, wie ein Vogel ist,
der weichet aus seinem beniest,
Also ist der, vnd sichs vergleicht:
Welcher In seiner Stedte weicht,
Der Salbn vnd Reuchwergk freuet sich
das Hertz, Abr ein freundt ist lieblich
Vmb guten raths willen der Seelen
Die trost bedarf In angst vnd quälen.
Deinen, vnd deines Vatters freundt¬
die vmb dich her Vhrst sindt verzeunt.
Verlaß nicht, hadt mit Ihm keyn Straus
Vnd geh nicht In deins Bruders hau߬
Wenn die es etwa übel gehe¬
denn ein Nachbar, der die beysteht
Ist besser In der Neh, mit ehrn,
Weder ein Bruder In der fern¬
Bey weise, mein Sohn, In gebuer,
So freut sich mein Herrz für vnd fur¬
So will deme antwortten Ich,
der da schmehet vnd lessert mich¬
Ein witziger sicht das Vngluck
Vnd verborgt sich, wendt sich zu rück¬
Aber, die Albern es nicht sehen.
vnd leiden schaden Im durchgehen¬
Nun dem sein Kleid, der stipulirt,
Vnd fur ein Andern Burge wird,
Vnd pfendt Ihn, vmb der Frembdten wndln,
den Creditorn hirmit zustilln¬
Verseinen Nechsten segenet,
Mit lautter Stim, vnd feue aufsteht
das wird Ihm grechnet fur ein Fluch¬
Alß handle Er nuhr mit vnfug¬
Din Jenckisch weib, mit Ihrem Rieffen,
Vnd ein Im Regen stettigs trieffen,
werdten whl mittnander vergleicht,
In dem Keins gern dem Andern weicht¬
Wer Sie aufhelt, der helt den Wind,
Verstehts nicht, thut gleich wir ein Kind,
Vnd wil das tel mit der Hand fassen
wirdt aber vnverschütt nicht laßen,
Meßer scharf, das Ander Wetzt,
din
Ein Mann den Andern auch verletzt.
Wer seinen Feigenbaum bewart,
der Isset darvon Früchte Zart,
Vnd wer da seinen Henrn bewart,
der wird geehrt In gleicher Art.
dleich wie Im Wasser ist der Schein
Gegen das Angesicht bequen,
Also ist eines Menschen hertz
Regen dem Andern auch Innorts¬

01017.jpg

Gehe zur folgenden Seite

Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
© HAB Wolfenbüttel – URL: https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/start.htm

Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt Nutzungsrechten: Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).