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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Prophet Daniel.
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/min/01192.jpg
fur solcher Machtt, die Ihme zwar
vom höchsten Gott gegeben war,
ffurchtten vnd schliten sich gezwungen,
fur Ihm, All Völcker, Leut, vnd Zungen¬
Er tödet, wen Er niht, Er schlug
wan Er wht, offtmads mit vnfug¬
Er auch gehöhet, wen Er whlt
Es thet viel, was Er nicht thun solt,
Er demütiget, wan Er niht
War vberrnich ahn Silbe vnd Gldt
Da sich aber sein Hertz erhub,
Stoltz vnd Hohmut hienein sich grub,
Ward Er vom Köngklichen Stuel gestossen,
VorEehr sein Ehr, war baddt zerflossen,
Vnd ward verstossen vn den Leuten,
Ekeltten, vnd gar sehr Ihn scheinten,
Vnd sein Hertz ward den Thieren gleich
Must beym Wild auffen seinen Steig¬
Vnd wie die Ochßen fras E Graß,
Vnd sein Leib lag, vnd warde Naß,
Biß das Er kente die geschaldt
das Oott der Höhast hat Gewadtt,
Vber der Menschen Königerich
Vnd gibt Sie, wenn Er wdl, zugleich¬
Vnd die Rolsaror sein Sohn hast
Auch Vnrechts durhs die angemas¬
Vnd nicht gedemuttigt dem hortt
Ob die leht, das es gwest kein Schertz,
Solchs alles weisst, Sondern hast dies
Erhaben vbermuetigklich,
wider den Herrn des hiemes hoch¬
vnd die befeß seins Hauses noch
hat man mußen bringen fur dich,
vnd d, dein Endttigen, freuentlich
Dein weib, vnd dem Kebßweiber habt
daraus gesoffn, vnd Ouch gelabt,
Dazu die Silbern, Guldten, Eysern,
Ehrne, Hultzerne, vnd Steynern
Gotter gelobet, die nicht sehen,
weder hören, fuelen, noch gehen
Den Gott aber 6bist gwesen frech
der deyn Odem, vnd dl dein weg¬
In seiner handt hat, Hassu nicht
Geehret, wie du bist verpflicht,
 
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| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01192.jpg
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