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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Die Existel
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Allzunhal Sunder, ohne spott,
vnd mangeln des Rhums, den an Gt
ir haben sollen recht vnd schlecht.
vnd werdten ohn verdienst gerecht,
Aus seiner Gnade nhur allein,
durch die Erlösung In gemein,
Ob durch den Herren Ihrsum Christ
wanhafftigklich geschehen ist,
welchen hat furgestellet Gott,
zu einem Gnadenstul, In Noth¬
duch den Glauben In seinem Blut
Allen Armen Sundern zu guth.
damit Er die Gerechtigkeit,
die fur Ihm giltt, darbiet allzeit,
Andem, das Er Sunde vergibt
(Vnd In Christo all Menschen liebt.)
Welche biß anher blieben war
Vnter Göttlicher bediltzwar
Auf das zu diesen Zeiten Er
darböte Ir lenger Je mher,
Die Erechtigkeit, die fur Ihm geltt
Durch welche sein Zern wird gestille.)
Auff das Er sey Gerecht allein,
vnd mache den gerecht so fein
der da gern kehm zu fried vnd ruch,
Vnd ist des Glaubens an Ihrsu¬
E
So halten wir es nhu darfür,
das der Mensch gerecht werdte nhur,
Ihn des besetzes Werck, llein
durch den glauben an Christum rein¬
Das. 4. Capitel.
Abraham, Gott, gegleubet hat
das vnd nicht das wenck Ihn begnadt,
der Blaub allein, vnd nicht das werck,
Ihne gerecht macht, 6 mans wol merck d
4.
dem, der mit wercken gehet vmb¬
Vnd meint, Er sey heilig vnd frun¬
Wurdet der Lohn aus Gnaden nicht
zugerechnet, sondern aus pflicht¬
dene aber, mich necht verstehe.)
der da mit wercken nicht vmbgehe¬
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