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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Das Buch Esther.
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/min/00678.jpg
Dobeh Kreid vnd Roß zum Ehrenstandt
Soll man auch geben In die handt
Einem, des Königs Furstn dhie¬
Das derselb Furst den Man anzieh
den der König cuct ehren gern
Vnd fuhre Ihn, ds einen Herrn
Auf solchem Raß In der Stadtgußen,
vnd auff fur Ihm, vff allen Straßen
Also wirdt man thun disem Man¬
dem der Köng gern hoch Ehr wolt than.
der Köng zu Naman sprach: Dich troß
Eile, vnd nun das Kleid vnd Roß,
wie die gsagt hast, vnd es mit fleiß
Ahn Mardachai strachs beweiß,
Der draußen sitzt furs Königs Thor¬
CIhnen wil Ich heben entbohr.
Vnd an allem nichts feilen laß,
Das du gredt hast, zu Ohrn es fa߬
Da nham das Kleid vnd Reß, Haman,
Vnd Zoch es Mardarhaj ahn,
Vnd Ihn auf der Stadtgassen furt
Vnd rief fur Ihm her, wie berührt,
So wird man thun dem Mann vnd Herrn
den der König wlt ehren gern.
vnd Mardachaj Cahme wider
Aus Königs Shor, vnd satzt sich nider¬
Daman abe eilt zu Hauß, tug leid
Mit verhülltenn Kopff: läglich schreiht
Vnd seinem weib deres erzahlt
Wie Mardachaj sey erwehlt,
Macht als sein freundten offenbar
Alles was Ihm begegnet war¬
Da sprachen zu Ihm Seine Weysen,
Vnd sein weib Seres, C. thets nicht preisen
Ist Mardachei CItzt genehm
vom Samen der Juden, fur dem
zufallen du hast angehaben,
So wirste nichts mit deinem traben
An Ihm vermögen, sondern du
Wirst fur Ihm fallen, hoch darzu¬
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00678.jpg
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