188 helmst 0514v: Unterschied zwischen den Versionen
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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Praphet Insaia. | ||
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst | Vnd wird ein Hutten sein zum Sitz | ||
Im Schatten des Tags fur die Hitz | |||
Vnd ein zuflucht, verborgnne Hegen¬ | |||
fur dem Wetter, vnd starckem Regen¬ | |||
Dag. 5. Capitol. | |||
Der Weinberg soll wist ligen bleiben, | |||
kein frucht nach Trauben drum bekleiben, | |||
Herrlinge hat Er nhur gebracht, | |||
Meins Bawens dran gar nichts geacht¬ | |||
Walan, Ich wil Euch Zeigen fein¬ | |||
Was Ich thun mit dem Weinberg mein, | |||
Weggnhommen werdten sel sein wandt, | |||
das Er verwüstet werdt zu handt, | |||
Vnd sein Zaun soll werdten zuriessen | |||
das Er zutretten werdt mit fürßen, | |||
Ich wil Ihn wueste ligen laßen. | |||
Niemandts sich seiner soll anmaßen, | |||
Das Er oben, vnten, Voch Mitten | |||
Nicht wendt gehacket noch geschnitten, | |||
Sondern eß solle dahinden vnd kornen | |||
darauf wachsen disteln vnd dornen¬ | |||
Vnd mit den Wolcken In Irm lauff | |||
Gbieten, das sie nicht regnen drauf¬ | |||
Der Wemnberg des Herrn zebarth, | |||
Ist das Hauß Iseies ohn spott | |||
Die Männer Juda vnd Ihr Kindt | |||
Sein Zarte hubsche Feser sindt. | |||
Er wanttet nhur auf Recht hirbey | |||
Sehn, So ist es Schindterey, | |||
Er warttet auf Gerechtigkeit, | |||
Schr, So ist es Clag vnd Leid¬ | |||
WWeh denen (es kan nicht gediehen.) | |||
die ein hauß an das Ander ziehen, | |||
Vnd eyn Ackter zum Andern bringen, | |||
den Nechsten saugen, tringen vnd zwingen, | |||
Biß das kein raume aher da sey, | |||
das Sie dlein In langer Reyh, | |||
ß gscheh mit ehren oder schandt, | |||
Besitzen mögen grosses landt¬ | |||
Gst furwar gar nicht verloren, | |||
fur des Herren Zebaoth Vhren, | |||
Was gilts, wo nicht auf diser Erdten, | |||
die viel Heuser wurst sollen werdten, | |||
Die grosse vnd feinen, Ode stehen? | |||
denn es wird ferner auch geschehen, | |||
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