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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Jesas Sprach.
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/min/01413.jpg
Ein weyser lest Ihm Tates wort,
Nicht verleiden, der Seelen Hort,
Aber, ein Heuchler schwebe daher
wie ein Schiff auffm Vngstummen Meer¬
Iin verstendiger Mensch Vhest helt
An Gottes Wort In diser Wedt
Vnd Gotts wort Ist Ihm geries vnd wahr
wie eine Red, gantz hell vnd blar¬
Werdte zuuor gewies der Sach¬
So kanst hirtzu reden darnach,
Dich euch zutr wel lehren laß,
So kansen antwortten dest bas¬
des Narren Hertz ist wie ein Rad¬
Ann wegen, daß keyn stillstand hat
Vnd sein gedancken, wie die Mab¬
herumblauffend, Azt auf, vald ab¬
der Schelhengst von fern vnd weit¬
Wie
Sehr gegen allen Menschen schreyht,
Also, henget der Heuchler sich
Ahn all Spotter vermeßentlich,
Vnd spricht: warvmb muß eins Taps Schein
Heiliger, denn der Ander sein E.
So das die Sann mit Ihrem Schein
zugleich all tag In Thur macht gmein?
Die weißheit des Herrn, die Jhar Zeyten
So gar weißlich hat Vnterscheidten,
Er hat Feyrtag lso ordnirt,
Vnd hat ettlich Tag eligirt
Vnd sie fur Andern Tagen, sehr
Geheiligt Zū seins Namens Ghr.
Gleich, wie all Menschen aus der Erdt¬
Vnd Adam, aūs dem Staūb Naverth
beschaffen ist, vnd doch der Herr
Sie vnterschiedten hat, nach der Ehr¬
Seiner Hohen Weitheit, vnd hat
Mancherley weise durch seyn Rath
Vnter Ihnen geondtenet
Ettlich hat Er gesegenet,
Erhöhet vnd geheiliget
Vnd zu seym dienst geförderet.
Ettlich aber hat Er verflucht,
vnd genidrigt durch Gätlich Zueht,
vnd hingeschürtzt aus Ihrem Standt,
denn Sie sind all In seiner Hand¬
Wie der Sohn In des Döpffens Hand
So sind der welt Vhkr Ihm bekandt¬
 
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| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01413.jpg
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