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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Prophet Josara.
Das 1. Capitel.
Hr Hiemel hönet Gattes Stim¬
vnd Erde eß zu Ohren nin¬
Denn der Herr selbsten zu der stundt
Redet mit seym Göttlichen Mundt¬
Ich habe Kinder aufferzogen
vnd erhöhet, die sindt vertrogen,
vnd gentzlich abgefalln von Mir¬
Beinen Herrn Kenndt ein Ochß vnd Ezier¬
Vnd Ein Esel die Ropp seins Herrn,
Aber Isrel stellt sich fern,
Vnd kennets nicht, Ist gar entwicht,
Vnd mein Volck auch vennimpt es nicht.
8.
Wenn vns der Herro Gebaoth
Nicht ein wennges Ließ, O Gott,
Vberbleiben, So wehrn wir Ja
Wie Godoma vnd Somoria.
Mein Seel ist feindt, (Ihr treibts, wir Heyden.)
Ewern Nein Monden vnd JharZeyten,
erselbe Ich vberdrüßig bin,
vnd bins zuleiden müed ferthin.
Vnd wenn Ihr sehen auskreyttet hoch
Ewner Hende, Verberg Ich doch
Meine Augen vn Euch, vnd ob
Ihr schon vil betet Mir zum Lob,
Höne Ih Euch doch nicht, (Menckts wol.)
denn Ewer Hand sind Blutes tl.
Waschet, Reiniget Auch vom Blut
Eir Böses wesen abthut
Von meinen Augen: lasset nhun
vom Bösen ab, vnnt Gutes thun,
Trachtet nach Recht, Helfft aus der Schmach
dem vertruckten, hort seine Clag,
Schaffet dem Waysen Gleich vnd Recht,
Vnd helfft der Wittben Sachen schlecht
So kompt dann, (Spricht der herr  vnd last
Vnß mit einandter rechten fast
Wenn Eur Sund gleich Bluteodt ist noch,
So soll Sie schneeweis werdten doch,
Wenn Sie gleich wie Rosinfarb ist,
Soll sie doch Itzt vnd Jede frist
Wie wolle wendten: Wolt Ihr Mir
beharchen nhun, So sollet Ihr
des Landes Guth tichlich genießen.
Weitent Ihr Euch, So solt Ihr wießen,
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