188 helmst 0471v: Unterschied zwischen den Versionen
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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spruche Salono¬ | ||
Dein Angesicht zusuchen frue¬ | |||
Vnd hab dich nhu fundten alhie¬ | |||
Ich hab mein Betth herfur geruckt, | |||
Mit bundten Leppichnn schon geschmuckt | |||
lgypten das Lager mein, | |||
Aus | |||
Mit Myren, Aloen, Cumannn fein | |||
Besprengt: kom, daß vns ohne sorgen | |||
Gung bueben, biß an hellen Morgen, | |||
Vnd laß vns thun der Liebe pflegen: | |||
denn itzt der Mann ist nicht zugegen¬ | |||
Ist nicht daheim, hab Ihn betrogen, | |||
Er ist eyn fernen weg gezogen. | |||
Er hat In seinem Eingepack | |||
Mit sich genohmen den GrldtSack, | |||
Er wird alleerst aufskunftig Fest | |||
widrheimkohmen, Ist vns das besst¬ | |||
Sie vberredt Ihn, an den Ortten | |||
Mit vieln geschmirten linden wgetten, | |||
vnd nahm Ihn ein, zurselben Stundt | |||
Mit Ihrem falschen glatten Mundt¬ | |||
Er volgt Ihr baldt nach, war bethört, | |||
Wie ein Ichß zur Fleischbanck wirdt gfurt¬ | |||
Vnd wie zum Fessel, oder Barn, | |||
darInn man zuchttiget die Naren, 1 | |||
Biß Sie Ihm, as der frech vnd geyl, | |||
die Lebbern spodter mit dem Pfeyl, | |||
Wie ein Vogel zum Stricke eyle¬ | |||
vnd weiß nicht, das Ihms Leben gildt¬ | |||
So ghorcht Mir nuhn mein Kinderlein, | |||
Merckt auf die Red des Mundes Mein¬ | |||
daß dein Hertz nicht aus Schweichelheit | |||
Weichnn auf Ihrn weg, der dich verleytt, | |||
Vnd laß dich nicht auf Ihrer Bahn | |||
verfueren, denn Sie hat viel Man¬ | |||
Dar hart verwundet vnd gefellt¬ | |||
Vnd sindt von Ihr, In aller welt | |||
Allerley Mechtigen, ahn viel Artten | |||
Sehr schreckenlich ereurget wondten | |||
Ihr Hauß sindt böse weg zur Hell | |||
da man hinuter fehret schuelt, | |||
In deß verbleichten Todtes Kammer, | |||
Behuet vns Gt fur solchem Jammer¬ | |||
</poem> | |||
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