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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>historia
von der Sulsanna und da¬
niel.
wer Lieb soll disen Bericht
wißen, von der Susannae Gschicht,
Obs vom Propheten Daniel
(Wie doch anzeign wil der Titel.)
Nicht bschriebn ist, Noch sonst Zeugnis hat
In Heylige Schrifft, von diser That,
Sie gleichwnel ist ein fein Anzeig¬
Alln, die sie lesen, Arm vnd Reich,
DarInnen clar wirdt angedeutt
Wir die falschen Gottloßen Leut
duschandten werdten offenbar¬
Die aber, welche gantz vnd gar
Auf Gott hoffen, auch Ehr vnd Zucht
Lieb haben, gnießen Ihrer Frucht¬
Auß allem Vngluck vnd Beschwendten,
wunderbarlich errettet werdten.
Dusamra schreyb In diser Noth
Mitt Lanter stim, Sprach: Herr Mein Gott
Ist ein herrlicher Trost, fur die,
So durch gifftige Meuler hir¬
doch mit eine Schein des Rechts, fülschlich
wendte angeklagt, vnd lugnhafftig,
darvber, (Also gehts den frommen.
In gfahr Ihre Leibs vnd Lebens kehmen¬
die sollen, weil Sie Ihr vnschuldt
Nicht bzeugen konnen, In geduldt
Gott Ihre Noth tzu hertzen clagen,
Ihms gar heimstellen, vnd ohn zogen
Alle ding befehln, Leib, Seel, Ehr, Guth
Wie hie Susanna gleichsfalß thut.
So midts Gott gerießlich ls wendten,
das des frouen vnschuldt, dem durch schendt
Gewadt vnd vnrecht gschicht, hernach
Wunderbarer weis kömpt an Tag¬
Vnd mit gar großer Freund vnd Ehr¬
Aus dler seiner Noth gefahr,
Vnd angst eruettet wirdt so baldt¬
Hinwidrumb wirdt gleicher gestadt,
 
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