188 helmst 0687r: Unterschied zwischen den Versionen

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Patrick1986 (Diskussion | Beiträge)
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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Jesus Sprach¬
Wer sich rechet, an dem wirdt sich¬
der Herr wider rechen gwalttig.
Vnd wird Ihm sein Sundt auch darneben
Behodten, vnd Ihm nicht vergeben¬
Vergib deym Nechsten sein misthat,
was Er zu leid der gethanhat.
Vnd bitt lßdann, So werdten die
Dein Sund auch vergeben, glaub mir.
Ein Mensch gegen dem Andern helt
den Zern, vnd sich Rathzirig stellt
Vnd wil doch stets In seiner Noth,
Gnad, Hulff vnd Trost suchen bey Gtt.
Er ist Vnbarmhertzig furwar,
Gegen seins Gleichen Immerdar,
Vnd wil bitten fur seine Sund¬
Er ist nhür Fleisch vnd Blut: Entzundt
Im hertznn, vnd helt den Zorn darneben,
wer wil dann Ihm sein Sund vergeben
3 Bedencke an das vndt, vnd laß
fahren die Feindschafft, Grolln vnd Haß,
die das verderbn sicht vnd den Todt¬
vnd bleibe nhur In Gotes Obet,
Bedenck an das Gbett, vnd laß sein
dein drawen widern Nechsten dein
Bedinck viel mher zu dler Stundt
An deß Allerhöhesten Bundt¬
Vnd die Vnwiessenheit vergieb,
von hertzen deinen Nechsten Lieb¬
Daß ab vom Hadder vnd der Rach¬
So bleiben gar viel Sunde nach¬
denn ein Zorniger Mensch sehr schuell,
Zundt Hadder ahn, vnd Vngefell¬
der Gachß gutte feundt verwiret
vnd sich, das manß nicht menckt, zuschmirt.
Vnd widereinander Er hetzt,
die guten Fried habn, vnd veeschwetzt.
Wenn des Holtz viel ist, desto mher
des Fewers wird, vnd flammet sehr,
Vnd wenn die Leut. Gewalttig sindt,
dest größer sich der Zern erfundt¬
Vnd wenn die Leut reit sindt, dest mher
der Jeen bey Ihn wirdt hefftiger.
Vnd wenn der Hadder lange wert
So brenntts, vnd bringt destmher geferdt¬
Joch sein zu hadder, ist eine Mann
Sehr schedlich, vnd Zunder Feier ahn,
Joch sein zuhancken, vergensst But,
kleine Zank, offt grossen schaden thut.
Alesseste In ein Küncklein blos¬
So wird daraus ein Feiner gett,
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