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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Sfrüche Salomo¬ | ||
1 | |||
Ruffest, vnd darvmb betest sein | |||
So du sie suchst, wie Silber win | |||
Vnd ferschest Sie, gleich wie die Schetz, | |||
Alßdann wirsu, C. Ist kein Beschwetz, | |||
Die Furcht des Herrn vernhemen schlecht | |||
Vnd Gott bekendtnus findtan recht¬ | |||
Denn, Gott der Herre Welßheit gibt, | |||
Vnd aus seym Mundt, wenß Ihm beliebt, | |||
kömet Erkendtnus vnd Verstandt¬ | |||
Er leßets In eym Jeden Landt¬ | |||
den Aufrichtigen ens gelingen, | |||
vnd bschirmt die frommen, In dln dingen, | |||
Vnd die so recht thun, Er behüett | |||
Vnd bewaret durch Seine Güet, | |||
Den Weg seiner heiligen Knecht¬ | |||
denn wirstu Grechtigkeit vnd Recht, | |||
Vnd auch die frönngkeit verstehn, | |||
Allen guten wege zugehn. | |||
Wo die zu hertzen gehen thut | |||
die Weißheit, das In stillen Muth | |||
Du gerne leruest, So wird dich | |||
Bewaren guter Rath treulich, | |||
Vnd Venstandt wirdt behurten dich, | |||
das du nicht Vnvorsichttigklich | |||
Veratest auf der Bösenweg | |||
zuwandern Verfürische Steg, | |||
Noch vnter die Schwetzer verkert, | |||
die sich selbst bringen In gefardt | |||
Vnd verlassen die rechte Bahn, | |||
Vnd gehen finstre weg hienan¬ | |||
Die böses zuthun frewen sich, | |||
Vnd sind ohn alle Songfrölich, | |||
In Ihrem bös verkehrtem Wesen, | |||
Daznn Sie hoffen zugenesen.) | |||
Welche Ihrn weg verkehrn, vnd zwar | |||
Ihrn Abweg volgen gantz vnd gar¬ | |||
Das du nicht mit vnzuchttigen Leib¬ | |||
Geratest an eins Andern Weib, | |||
Vnd die nicht dein ist, die da gibt | |||
Glatt wortt, vnd Ihrn Ehmann nicht liebt | |||
Vnd ohne scham, Ehre, vnd Tugendt | |||
Verlesst den Herren Ihrer Jugendt, | |||
Vnd vergiesset leichtlich den Bundt¬ | |||
Ihres Gottes zu Jeder stundt | |||
</poem> | |||
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| Transkription | Original (sehr hohe Aufloesung) |
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die Sfrüche Salomo¬ |
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