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Der Prophet Daniel. | |||
Suessen hatte, vnd dee Thier¬ | |||
Auffm feldt, vnter Ihm mit lust vnd Zier | |||
wehnten, vnd auf seyn Essten saßen | |||
des hiemals Vögel, fröliche maßen, | |||
das bistu Köng (Ich redts ohn list | |||
der dies grrs vnd mechtig bist | |||
denn deine Macht ist gros, vnd reicht | |||
An hiemel, Niemandtes dir gleicht, | |||
Vnd dein Beiendt In Regement | |||
Langet biß an der Weckett Endt¬ | |||
Das aber der König Cals gschehen) | |||
Eyn Heylgen Wechter hat gesehen, | |||
Vm Hieml herab fahren, vnd sagen¬ | |||
hacet den Baum vmb, nechster tagen, | |||
Vnd Ihn verderbet, doch In rasst | |||
den Stock mit seinen Wurtzeln lasste | |||
In der Erdten tieff drundten bleiben. | |||
Er aber soll sein Zeit vertreiben | |||
In Eisern vnd Ehernen Kotten, | |||
Auffm feldt Im Gras gehen, es tretten, | |||
Vnd vnterm Thaw des hiemals ligen, | |||
Waß werdten, sich schmiegen vnd biegen, | |||
Vnd sath, bißwreiden zn Huurgers Zeitung | |||
Sampt den Shiern, auf dem feldte wai | |||
Biß vbr Ihn, Sieben Zeit vmb sindt. | |||
das ist die Deutung, die sich findt | |||
Herr Kong, Solcher des Höhsten Rath | |||
Vber meinen Herrn König goth¬ | |||
Man wirdt zzu leuten dich veestossen | |||
Must bey den Thieren, klein vnd Groß | |||
Auf dem Feldt bleibn, Ach mercke das, | |||
Man wird dich laßen essen Orrs | |||
wie die Ochschen, vnd wirst (Ach sohnung | |||
Ligen Vnter des hiemals Chaen | |||
Vnd naß werdten, Biß vber dics | |||
Sieben Zeit vmb sindt vhlkömlich, | |||
Auf das du sein erkennest baldt | |||
das dee Allrhöhest hut Bewaldt, | |||
Vber der Menschen Königerich, | |||
Vnd gibt Sie, wein Er wil, zugleich¬ | |||
das aber gsaget ist, Man sol | |||
Dennoch den Stock, (menck diß auch wol | |||
Mit seinen Wurtzeln des Baums bleiben | |||
vnd Ihn kunfftig laßen bekleiben: | |||
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Der Prophet Daniel. |
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