Die Handschriften in der Herzog August Bibiliothek Wolfenbüttel: Unterschied zwischen den Versionen

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Lose Einlage. Gereimte Version von Martin Luthers Summarium zu Psalm 95 (erstmals erschienen in {{Kapitälchen|Martin Luther}}: Summarien über die Psalmen und Ursachen des Dolmetschens, Wittenberg: Hans Lufft, 1533). Überschrift: Psalm 95. Anfang: Diser Psalm ein Weissagung ist, ... Am Ende: Hirnach ein Christ sol richtn fein.  
Lose Einlage. Gereimte Version von Martin Luthers Summarium zu Psalm 95 (erstmals erschienen in {{Kapitälchen|Martin Luther}}: Summarien über die Psalmen und Ursachen des Dolmetschens, Wittenberg: Hans Lufft, 1533). Überschrift: Psalm 95. Anfang: Diser Psalm ein Weissagung ist, ... Am Ende: Hirnach ein Christ sol richtn fein.  


<span style="font-size:80%;">1<small>611 — XII + 758 Bl., davon 1 lose Einlage (bei 420r); 2 ungezählte eingebundene Einlegezettel (82arv, 594arv) — 31,5 × 21 cm — Meiningen — Blattzählung des Autors: 1–757, 202 nicht vergeben. Überwiegend Quaternionen und Ternionen. Ohne Vorsatzblätter. Eine sichere Bestimmung der Lagen ist aufgrund der engen Bindung nicht immer sicher (mit [?] vermerkt), Zählung ohne Einlegezettel: 2.IIIXII[?] + (III-2+1)5 + 9.III59 + (III-2)63 + 2.III75 + 4.IV107 + 3.III125 + III-2129[?] + IV137 + 2.III149 + 2.IV165 + 9.III220 + III-2224[?] + IV232 + V242 + III248 + IV256 + III-2260[?] + III266 + IV274 + III280+ 7.IV336 + V346 + 3.IV370 + V380 + IV388 + V397 + 7.IV453 + 4.V493 + IV501 + V511 + 28.IV735 + VI745 + VI* (letztes Blatt der Lage ist auf den Einband geklebt)[?]. Bl. I beschädigt (obere Ecke fehlt), Bll. 355, 370 und 373 ganzseitig mit Einlegeblättern überklebt. Bl. 394 (= Bll. 6+7 der Lage) zusammengeklebt und auf der Rectoseite ein Einkleber auf den unteren 5cm. Kustoden: 1. Bll. 1–64 ([vermutlich A1], B6 bis L60), 2. Bll. 65–99 (A bis E), 3. Bll. 100–107 (A), 4. Bll. 108–129 (A bis D), 5. Bll. 130–149 (A bis C), 6. Bll. 150–165 (A bis B), 7. Bll. 166–502 (A166 bis Z321, 1329 bis 16454 [3, 4, 6, 7 nicht erkennbar]), 8. Bll. 512–757 ([vermutlich A512 bis E544], F552 bis Z696, Aa704 bis Ff746). Vier verschiedene Wasserzeichen: 1. Buchstaben „AH“ (Bl. VI), 2. Offenes Burgtor mit spitzem Torhaus flankiert  von zwei bezinnten Türmen, darunter ein Kringel (Bl. XII), 3. Barocker Wappenschild geteilt: a) Sächsischer Balkenschild mit Rautenkranz, b) oben: Doppeladler mit Schachbrettbalken, unten: Henne auf Dreiberg (Bll. 63 100); 4. Barocker Wappenschild geteilt: a) Sächsischer Balkenschild mit Rautenkranz, b) Henne, über dem Schild Bogen mit Schriftzug „OD SCH OD“ (Bll. 108, 224, 463, 655, 683 u.a.). — Einspaltig, unliniert, uneinheitlicher Schriftraum, ca. 4 cm Bundsteg, Kopfzeile mit Buchüberschriften, nur wenige Marginalien mit Ausnahme des Abschnitt 655v–716r (Jesus Sirach), dort Stichworte, sonst v. a. Korrekturen, 30–52 Zeilen, Länge uneinheitlich, gereimter Text mit Einrückungen — Halbpergamenteinband mit Eckenverstärkungen. Auf beiden Deckeln Leder mit schlichten floralen und linearen Blindprägungen verziert. Pergament aus ursprünglich schwarzgefärbter, beschriebener teilweise rubrizierter Pergamentmakulatur, mit Rautenmuster aus dreifach gezogenen Linien verziert. Auf dem Rücken Signaturschild aus Papier — 1613 im Besitz der Erben des Verfassers. Gemäß Widmungsabsicht des Verfassers von diesen im Oktober 1627 an den Rat der Stadt Nürnberg übersandt. Ende März 1628 ungedruckt an die Erben (vertreten durch Christoph Steuerlein, Meiningen (+1628) zurückgeschickt. Erstmals im Handschriftenkatalog der Helmstedter Universitätsbibliothek von P. J. Bruns (1797) unter der Nr. 370 mit schlichter Titelangabe verzeichnet.</small>  
<small>1611 — XII + 758 Bl., davon 1 lose Einlage (bei 420r); 2 ungezählte eingebundene Einlegezettel (82arv, 594arv) — 31,5 × 21 cm — Meiningen — Blattzählung des Autors: 1–757, 202 nicht vergeben. Überwiegend Quaternionen und Ternionen. Ohne Vorsatzblätter. Eine sichere Bestimmung der Lagen ist aufgrund der engen Bindung nicht immer sicher (mit [?] vermerkt), Zählung ohne Einlegezettel: 2.IIIXII[?] + (III-2+1)5 + 9.III59 + (III-2)63 + 2.III75 + 4.IV107 + 3.III125 + III-2129[?] + IV137 + 2.III149 + 2.IV165 + 9.III220 + III-2224[?] + IV232 + V242 + III248 + IV256 + III-2260[?] + III266 + IV274 + III280+ 7.IV336 + V346 + 3.IV370 + V380 + IV388 + V397 + 7.IV453 + 4.V493 + IV501 + V511 + 28.IV735 + VI745 + VI* (letztes Blatt der Lage ist auf den Einband geklebt)[?]. Bl. I beschädigt (obere Ecke fehlt), Bll. 355, 370 und 373 ganzseitig mit Einlegeblättern überklebt. Bl. 394 (= Bll. 6+7 der Lage) zusammengeklebt und auf der Rectoseite ein Einkleber auf den unteren 5cm. Kustoden: 1. Bll. 1–64 ([vermutlich A1], B6 bis L60), 2. Bll. 65–99 (A bis E), 3. Bll. 100–107 (A), 4. Bll. 108–129 (A bis D), 5. Bll. 130–149 (A bis C), 6. Bll. 150–165 (A bis B), 7. Bll. 166–502 (A166 bis Z321, 1329 bis 16454 [3, 4, 6, 7 nicht erkennbar]), 8. Bll. 512–757 ([vermutlich A512 bis E544], F552 bis Z696, Aa704 bis Ff746). Vier verschiedene Wasserzeichen: 1. Buchstaben „AH“ (Bl. VI), 2. Offenes Burgtor mit spitzem Torhaus flankiert  von zwei bezinnten Türmen, darunter ein Kringel (Bl. XII), 3. Barocker Wappenschild geteilt: a) Sächsischer Balkenschild mit Rautenkranz, b) oben: Doppeladler mit Schachbrettbalken, unten: Henne auf Dreiberg (Bll. 63 100); 4. Barocker Wappenschild geteilt: a) Sächsischer Balkenschild mit Rautenkranz, b) Henne, über dem Schild Bogen mit Schriftzug „OD SCH OD“ (Bll. 108, 224, 463, 655, 683 u.a.). — Einspaltig, unliniert, uneinheitlicher Schriftraum, ca. 4 cm Bundsteg, Kopfzeile mit Buchüberschriften, nur wenige Marginalien mit Ausnahme des Abschnitt 655v–716r (Jesus Sirach), dort Stichworte, sonst v. a. Korrekturen, 30–52 Zeilen, Länge uneinheitlich, gereimter Text mit Einrückungen — Halbpergamenteinband mit Eckenverstärkungen. Auf beiden Deckeln Leder mit schlichten floralen und linearen Blindprägungen verziert. Pergament aus ursprünglich schwarzgefärbter, beschriebener teilweise rubrizierter Pergamentmakulatur, mit Rautenmuster aus dreifach gezogenen Linien verziert. Auf dem Rücken Signaturschild aus Papier — 1613 im Besitz der Erben des Verfassers. Gemäß Widmungsabsicht des Verfassers von diesen im Oktober 1627 an den Rat der Stadt Nürnberg übersandt. Ende März 1628 ungedruckt an die Erben (vertreten durch Christoph Steuerlein, Meiningen (+1628) zurückgeschickt. Erstmals im Handschriftenkatalog der Helmstedter Universitätsbibliothek von P. J. Bruns (1797) unter der Nr. 370 mit schlichter Titelangabe verzeichnet.</small>  


<small>Literatur: {{Kapitälchen|O. v. Heinemann}}: Die Handschriften der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel, 1. Abt: Die Helmstedter Handschriften, Bd. 1, Wolfenbüttel: Zwissler 1884, S. 171 (Nr. 215). {{Kapitälchen|F. v. Soden}}: Kriegs- und Sittengeschichte der Reichsstadt Nürnberg, Bd. 2 (1620 bis 1628), Erlangen: Bläsing, 1860–1862., S. 391.</small>
<small>Literatur: {{Kapitälchen|O. v. Heinemann}}: Die Handschriften der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel, 1. Abt: Die Helmstedter Handschriften, Bd. 1, Wolfenbüttel: Zwissler 1884, S. 171 (Nr. 215). {{Kapitälchen|F. v. Soden}}: Kriegs- und Sittengeschichte der Reichsstadt Nürnberg, Bd. 2 (1620 bis 1628), Erlangen: Bläsing, 1860–1862., S. 391.</small>