Reimbibel: Unterschied zwischen den Versionen

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1587 erschien eine Verdeutschung durch Ambrosius Sidelius (1533-1613), nun allerdings in zwei Versen: "<i>MONOSTICHA: Das ist: Kurtzer begriff der fürnemen Heuptstück / aller Capittel der gantzen heiligen Schrifft / so in Lateinischer sprache / vor 13 Jharen verfasset hat / vnd außgehen lassen öffentlich / der Ehrwirdige ... / M. Luduicus Helmboldus / jetziger zeit Pfarrherr vnd Superattendens zu Mülhausen. ... Nun aber ... verdeutzscht / vnd in zwey deutzsche Verßlin geordnet / ... Durch M. AMBROSIVM SIDELI. jetziger zeit Pfarrern zu Cölleda/ an der Lossen."</i> (Erfurt: Georg Baumann, 1587).
1587 erschien eine Verdeutschung durch Ambrosius Sidelius (1533-1613), nun allerdings in zwei Versen: "<i>MONOSTICHA: Das ist: Kurtzer begriff der fürnemen Heuptstück / aller Capittel der gantzen heiligen Schrifft / so in Lateinischer sprache / vor 13 Jharen verfasset hat / vnd außgehen lassen öffentlich / der Ehrwirdige ... / M. Luduicus Helmboldus / jetziger zeit Pfarrherr vnd Superattendens zu Mülhausen. ... Nun aber ... verdeutzscht / vnd in zwey deutzsche Verßlin geordnet / ... Durch M. AMBROSIVM SIDELI. jetziger zeit Pfarrern zu Cölleda/ an der Lossen."</i> (Erfurt: Georg Baumann, 1587).


1588 erweiterte Helmbold sein Werk schließlich in einer weiteren Auflage noch um "Disticha" (zweiversige Reime) über die Episteln und Evangelien der Sonn- und Festtage und bezog damit wichtige Stücke aus dem Neuen Testament mit ein (Mühlhausen: Hantzsch, 1588) [https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN896371719&PHYSID=PHYS_0005 Digitalisat].     
1588 erweiterte Helmbold sein Werk schließlich in einer weiteren Auflage noch um "Disticha" (zweiversige Reime) über die Episteln und Evangelien der Sonn- und Festtage und bezog damit wichtige Stücke aus dem Neuen Testament mit ein (Mühlhausen: Hantzsch, 1588; [https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN896371719&PHYSID=PHYS_0005 Digitalisat]).     


Einige wenige Jahre später machte sich darauf Andreas Mergilet, Pfarrer zu Mühlfeld daran, in ähnlicher Weise Verse über Texte der Bibel zu verfassen. Für sein 1593 zu Schmalkalden erschienenes Werk <i>TETRASTICHA LATINOGERMANICA</i> ([https://books.google.de/books?id=ZYY89YvTafgC&lpg=PP1&ots=9Nz2x-RTZ2&dq=Tetrasticha%20Latino%20Germanica%20mergilet&hl=de&pg=PP1#v=onepage&q&f=false Digitalisat auf google.books]) nahm er sich allerdings nicht die Kapitel, sondern die damalige Perikopenordnung vor und stellte in vier Versen Lateinische und Deutsche Paraphrasen der Lesetexte zusammen (sogenannte "Perikopenepigramme").
Einige wenige Jahre später machte sich darauf Andreas Mergilet, Pfarrer zu Mühlfeld daran, in ähnlicher Weise Verse über Texte der Bibel zu verfassen. Für sein 1593 zu Schmalkalden erschienenes Werk <i>TETRASTICHA LATINOGERMANICA</i> ([https://books.google.de/books?id=ZYY89YvTafgC&lpg=PP1&ots=9Nz2x-RTZ2&dq=Tetrasticha%20Latino%20Germanica%20mergilet&hl=de&pg=PP1#v=onepage&q&f=false Digitalisat auf google.books]) nahm er sich ebenfalls die Evangelien der damaligen lutherischen Perikopenordnung vor und stellte in vier Versen Lateinische und Deutsche Paraphrasen der Lesetexte zusammen (sogenannte "Perikopenepigramme").
Als Beispiel sei hier angeführt das Evangelium des 13. Sonntag nach Trinitatis (Lukas 10 ("Barmherziger Samariter")):
Als Beispiel sei hier angeführt das Evangelium des 13. Sonntag nach Trinitatis (Lukas 10 ("Barmherziger Samariter")):