Die Ofruche Oalonaro
er aber den Geitz hasst, der wird
lang lebn, hirbey viel guts fwrit.
Din solcher Mensch, der da am Blut
Einer Seelen gantz veracht thut,
wird nicht erhodten nach gebüer¬
Ob Er auch In die Helle füer¬
Wer frem Im hertzen einher gehe,
Genesen wird zur pietet,
wer aber ist verkehrets wegs,
wird auf einmahl zufallen schlechts.
Wer seinen Acker bawt nach fug
derselb wird haben Brods genug,
Wer aber Mußiggang geht nach
wird Armuts gnng haben all tag¬
Viel gsegnet wird ein trewer Mann
Wer aber auf guitziger bahn
Eilt neich zuwandten, der peccirt
Vnd nicht vnschuldig bleiben wirdt.
Person Ansehen ist nicht gut,
denn Er thet übl, aus Armen Blut
Auch wel nhür vmb ein Stucklein Brod¬
Onicht, Got strafsts nach seym Gebot¬
Wer zu dem Reichthumb eiler sehr,
vnd ist neidisch, der hats klein Ehr¬
Vnd weiß nicht, wenn Er succumbirt,
das Ihm Vnfall begegnen wirdt.
Wer einen Menschen strafft, der wirdt¬
hernach findten, bunst, Ehr, Eb. Zind.
Mher, denn der Henchelt vnd fuchsschwängt,
vnd sonst durch Hulpersgrieff finänzt.
Wer seyn vattr oder Mutter nmmpt,
Sey, was es whl, das sich nicht zimpt¬
vnd spricht, es sey nicht Sind, der ist
des Verderbers Gesall zur frist.
Ein Stoltzer Mensch nhür Zanck erweckt,
In seym geniet vhll Boßheit stecket,
Wer aber auf den Herren sich
Verlesst, wird fett, vnd bleibt friedlich¬
Wer sich auf sein Hertz gantz vnd gar¬
verlesset, derselb ist ein Naur,
Wer aber einher geht mit Sinnen
Vnd mit weißheit, der wird entrinnen,
Wer dem Armen gibt, vnd konit
demselbigen nicht mangeln wird
Wer aber sein Augen abwendt,
wird sehr verderben gantz elendt¬
Wenn die Gachsen Kohmen auf,
Verbergen sich die leut mit hauff,
Wenn Sie abe vmb kohmen behandt
wird der Grechten viel, aller vndt¬