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| Transkription
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Original (sehr hohe Aufloesung)
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der Pfalter Danids¬
Vnd des Abendts wirdt abgehamen
Vnd gar verdorret auf den Awen,
Das macht dein Zorn, das wir also
Vergehen, wie das leichte Stroh,
Vnd dein grunnig gefaßter Sin¬
das wir blötzlich müßen dahin,
denn vnser schwere Mißethat
Stellstu fur dich, nach deinem Rath,
Vnßr vnerkandte Sundt Ine Licht
fur deym heyligen Angesicht,
Drumb fahren alle vnser tag
dahin, durch deies Zornes Rach,
Wir bringen Vnser Jhare zu¬
wie ein Beschwetz, nhur mit VnrEch¬
s währet Vnser Leben whier
Siebentzigk Jhar, wnnß hochkompt fur¬
So seindt es Achtzig Jhanes frisst
Vnd wens köstlich gewesen iIst,
So ists In aller Herrligkeit
Bewesen, Angst, much vnd Arbeit
dann es fehrt schuell dahin, vnd ab¬
Alß flögen wir darvon, zum Grab¬
Wer glaubts aber, Ach, lieber Herr,
das du mit vns Zuruest so sehr?
Vnd wer furcht sich (Ich keyn vernim
fur solhem deinem grossen Grun¬
Ach, leher vns bedencken wol¬
das wir müßen sterben einnnhal¬
Auf das wir einsten werdten Blug¬
Herr, laß dembhörnenß sein genug,
Kehr dich doch zu vns widr herbey,
Vnd deinen Knechten gnedig sey.
fuelle vns feür mit deiner Gnad,
So wollen wir morgens vnd spatz¬
Nähmen, vnd mit vnserm Gesang
frölich sein vnser lebendung¬
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