|
|
Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen!
|
|
|
|
Dieser Text wurde durch Texterkennung automatisch erstellt und wurde noch nicht durch einen Bearbeiter gesichtet.
|
|
Gehe zur vorherigen Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
| Transkription
|
Original (sehr hohe Aufloesung)
|
der Prephet Hesebiel
ein König zu Bakel gegeben,
das Ers vber Egypsten eben
hücken, Sie bringen Ins verzogen,
Vnd das Land damit solle schlagen,
Die Sund vervrsacht solchs lein¬
Wenn die Leut vberdrüßtig sein
des lieben Oottes Wgetts, vnd nicht
folgen, wie sie wol sindt verpflicht
Vnd wie vnbußferttige Nar
In Sundn, ohn beßerung beharren,
Pas. 31. Capitel.
Diß ist ein Weißagung noch einst¬
wider Egypten allermeinst
Welche deshalben der Prophot
So offtmals widerholen thet,
Das die Egypter allzumahl,
Nicht Kondten gleuben solhen Vnfahl
der Ihne solte widerfaren
weil sie so gros vnd mechtig waren.
Die Juden gleubten eß auch nicht,
Sondern vermeinten, eß sey gedicht,
wylen In Egyften sicher fedn
fur dem König In Babel sein,
drumb Ihnen der frachet furhelt¬
Das Mercklich Exenngel darstellt
wie durch die Babylonier
das groß Köngreich der Asszrer
Gott habe gar verwüssen lassen
Nach seyie wesen verdienter maßen,
zu eym Exempel vnd Beyspiel
Noch all anderr Königin viel
Das sich keiner laße forthan
Sicher duncken In seinem Sin¬
dß köndte Ihm gar kein vnfad¬
begegnen In erm Vnglucks thal,
drumb solten sie durch widerstorben
Sich vber ander nicht erheben,
dann Gott keins wegs es leiden kan,
das sonster auf etwas anders man
Wol trawen, hoffen vnd stolziren
(Man wurdt gewies den Sturm verlieen)
Alß nhur allein vff Ihn dlzeit
Auch sein Gnad vnd Barnhertzigkeit,
|
|
Gehe zur folgenden Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
© HAB Wolfenbüttel – URL: https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/start.htm
Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt Nutzungsrechten: Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).
