188 helmst 0420v

Aus Johann Steuerleins Reimbibel
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der Psalter Dauids.
Dein hendte haben weit vnd breit
Das Tracken vnd Erdtnich zubereit¬
kempt, laßet vns Ihn bethen ahn¬
Vnd kinen auf den demuts plan¬
vnd fur dem Henren fallen nider
der Vns gemacht hat, vnd als Elider¬
denn Er ist vnser Gott allzeit
Vnd wir das Vlckle seiner Weyd¬
Vnd Schafe seiner hende- Heut
So Ihr sein Stim hört, liben leut,
Eer Angesicht auf Ihne richtt
Vnd vestockt Ewer Hertze nicht,
wie dort geschach zu Meriba
wie In der vüsten zu Masa¬
Da Ewer Vater gantz thörlich
frobirten vnd versuchten Mich
Sahen, vnd fületen mein Wergk,
Vnd nicht viel hielten auf mein Stergk
Das Ich wol gantzer Viertzigk Jhar
Mich hatt mit dises Volckes Sher,
Vnd sprach. Es sindt leute Im Spit¬
dern hertz Immer den Irrang wil¬
So zur Gottsfucht gar faul vnd teg¬
Vnd nicht wlln lernen meine weg¬
das Ih schwure In meinem Zern
würdten sie bleiben also verworen
So solten sie mit keinem fug
Einsten kohmen zu meiner Rlig¬
der 96. Psalm.
Dinget dem Herrn ein Neues Lied,
dem Herrn all welt sing freudig mitt¬
Singet dem Herren allesamen,
Vnd lobet seinen grossen Nahmen¬
Sein heil prediget einen Tag¬
Am andern, vnd lasset nicht nach,
Erzehlet Immer zu alle Zeiten
Seine Ehet vnter den heyden,

00866.jpg

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