188 helmst 0066r: Unterschied zwischen den Versionen

Patrick1986 (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(5 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 2: Zeile 2:
{{Korrektur}}
{{Korrektur}}
{{NeuerNutzer}}
{{NeuerNutzer}}
{{Erkannt}}
 
<b>[[188 helmst 0065v|Gehe zur vorherigen Seite]]</b></br></br>
<b>[[188 helmst 0065v|Gehe zur vorherigen Seite]]</b></br></br>
{{Zurueck188}}
{{Zurueck188}}
Zeile 11: Zeile 11:
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/00157.jpg sehr hohe Aufloesung])
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/00157.jpg sehr hohe Aufloesung])
|- style="background: white"  
|- style="background: white"  
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Das ander BuchMose
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>
68
Das ander Buch Mose
denn diser grth, da dis aufstehst
Vnd das Volck mheret sich von art,
Vnd Itze mit dem füessen gehet
Vnd sehr viel an der Zahle ward.
Ist ein sehr heilig landt, ohn spte¬
Vnd weil die WehMüttr, furchten Gott,
Sprach witter, Vnd Ich bin der Gott
Bawt Er Jhn Heuser. Da gebot
Derns Vaters, der Gott Abraham,
Pharao all seym Volck, vnd sprach:
Der Gott Jsaar, recht mit Nahm,
Alle Söhne, so heut zu tag,
Vnd der Gott Jacob, hoherfullt¬
Vnd kunftig mher, werden geborn,
Mose sein Angesicht verhüllt,
Die werfft Jns Wassr, aus meinem Zorn,
denn Er furcht sich In diser noth¬
Denn, sie mir gentzlich sindt verhasst,
(Rondts zwar nicht anzuschainen Gtt¬
Vnd alle Döchter leben last.
Vnd der Hernsprach, Ich hab gesehen,
<b>Das 2. Capitel.</b>
das Elend, so meyn Volek ist gschehen
Vom Hauß Levi ging hin ein Man,
In Egypten, vnd hab Ihr gschreyb
Vnd eine Dochter Levi nham,
Vber Ihr lasst so mancherley.
Vnd dasselbe Weib schwanger ward,
Gehört, (das sie kaum können bleiben)
Vnd gebar einen Sohn so zart,
Vber die, so sie heftg treiben
Vnd da sie sahe offenbar,
Ih hub Ihr wid erkandt, welchs Ihn
Das es ein feines Kindlin war,
begegnet, danvmb Ich Itzt bin
Verbarg sie Jhn Drey Monden lang.
Eriider gfahren vff die stett
Vnd da sie Jhn, (dann Jhr wurd bang)
das Ich sie mechtigcklich errett
Nicht lenger mher verbergen kundt,
Von der Egypter grausen handt,
Sie endtlich disen list erfundt,
Vnd sie ausfüer aus disem Land,
Nachdem Sie hin vnd her gedacht,
In ein sehr guth vnd weites Land¬
Von Rohr sie ein klein Kistlein macht
In ein solch Land, darInn zuhandt
Verkleibts mit Dohn vnd Pech, zur hilff,
Milch vnd Honig fleusst, als nemblich
Legts Kindt drein, vnd legts Jn den Schilff
Ahn den orth, welche erschaffen Ich¬
Ahns Wassers Vfer, lest es fliessen,
der Cananiter, Hethiter,
Vnd meint, es würd es niemand wissen,
Amoriter, Hherescter,
Aber, sein Schwester stundt von fern,
Hebiter vnd sebusiter
Das sie erfaren wolte gern,
Solchs zugenessen, vuß vnd nider¬
Wie es Jn diser Nothesbürdt
</poem>
Dem armen Kindt ergehen würdt,</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00157.jpg
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00157.jpg
|}
|}