188 helmst 0427v: Unterschied zwischen den Versionen
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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Psalter Dauids. | ||
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst | Da regen sich all wildte Thier¬ | ||
die Jungnn Lewen gehn herfur, | |||
Die da sehr brüllen nach dem Raub | |||
Aus Ihrem Tager dick Im Laub¬ | |||
Vnd suche auf Ihre art vnd weis | |||
die Ihn zu Ott geschaffne Spris¬ | |||
Wenn aber aufgehet die Sonn | |||
Heben Sie sich wideumb darvon, | |||
Vnd sich In Ihre Löcher legen, | |||
Sie solchs nach Ihrer gwonheit pflegen, | |||
Ob gehet denn der Menseh ausher¬ | |||
Ahns Uckercwreck, vnd arbeitt sahr, | |||
Biß an den Abendt, lests dann sein, | |||
Biß auf den Vlgendtn Morgenschein | |||
derer, wie seind doch ohn maß vnd Ziel | |||
All deine Wergk so gros vnd viel¬ | |||
Du hast Sie weißlich allzunhal | |||
Geordtnet, grosser Meng vnd Zahl | |||
Vnd deiner Güttr ist vol die Edt¬ | |||
Dein Allmacht hats alles beschert, | |||
Das Meer das ist so gras vnd breit¬ | |||
da wimmels ohn Zahl, tief vnd Frit¬ | |||
Beydt grosse vnd auch kleine Thier¬ | |||
daselbst gehen die Schieff mit Zier, | |||
Da sindt Wadfisch, die du hast gmacht, | |||
das Sie deum schertzen tag vnd nacht¬ | |||
Eß warttet alles nhur auf dies | |||
das du Ihnen gar mildtigklich | |||
Speise gebest zu seiner Zeit | |||
die das Ihnen hast zubereytt. | |||
Wenn du Ihnen giebest, was roth, | |||
So sanden Sie, wenn di Herr Gott, | |||
Dein Hand aufthust, frölich Im Muth | |||
Sie gsettiget werdten mit Guth. | |||
Verbirgestes dei Angesicht, | |||
Erschrecken Sie, vnd wißen nicht | |||
zubleiben, das nubst weg allhie | |||
Ihr Odem, So vergehen Sie, | |||
Vnd werdten widerūmb zu Staub | |||
falhen dahin, wie dürreb laub¬ | |||
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