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| Transkription
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Original (sehr hohe Aufloesung)
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der Psalter Dauids.
Da regen sich all wildte Thier¬
die Jungnn Lewen gehn herfur,
Die da sehr brüllen nach dem Raub
Aus Ihrem Tager dick Im Laub¬
Vnd suche auf Ihre art vnd weis
die Ihn zu Ott geschaffne Spris¬
Wenn aber aufgehet die Sonn
Heben Sie sich wideumb darvon,
Vnd sich In Ihre Löcher legen,
Sie solchs nach Ihrer gwonheit pflegen,
Ob gehet denn der Menseh ausher¬
Ahns Uckercwreck, vnd arbeitt sahr,
Biß an den Abendt, lests dann sein,
Biß auf den Vlgendtn Morgenschein
derer, wie seind doch ohn maß vnd Ziel
All deine Wergk so gros vnd viel¬
Du hast Sie weißlich allzunhal
Geordtnet, grosser Meng vnd Zahl
Vnd deiner Güttr ist vol die Edt¬
Dein Allmacht hats alles beschert,
Das Meer das ist so gras vnd breit¬
da wimmels ohn Zahl, tief vnd Frit¬
Beydt grosse vnd auch kleine Thier¬
daselbst gehen die Schieff mit Zier,
Da sindt Wadfisch, die du hast gmacht,
das Sie deum schertzen tag vnd nacht¬
Eß warttet alles nhur auf dies
das du Ihnen gar mildtigklich
Speise gebest zu seiner Zeit
die das Ihnen hast zubereytt.
Wenn du Ihnen giebest, was roth,
So sanden Sie, wenn di Herr Gott,
Dein Hand aufthust, frölich Im Muth
Sie gsettiget werdten mit Guth.
Verbirgestes dei Angesicht,
Erschrecken Sie, vnd wißen nicht
zubleiben, das nubst weg allhie
Ihr Odem, So vergehen Sie,
Vnd werdten widerūmb zu Staub
falhen dahin, wie dürreb laub¬
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