188 helmst 0630r: Unterschied zwischen den Versionen
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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Das Buch Judith. | ||
So lang du lebest nach begeren | |||
Eh dein Magd dles wird verzheren, | |||
Ob wird durch Mich ausrichten Gott. | |||
was Er fur hat, Gleub Mirs ohn spott¬ | |||
ud da Sie nhu welten zu recht | |||
In das Gemach fueren die Knecht | |||
wie Er befohlen hatt, Bat Sie, | |||
das man doch Ihr erlaubte hie¬ | |||
Abendts vnd Morgns hienaus zugehen, | |||
vnd Ihr Gebet zuthun mit flehen | |||
zum Herrn, Nach Ihren willn alleihal¬ | |||
Holofern seyn dienern befuhl, | |||
Das man Sie Im Gemach solt frey | |||
Gehen lassen, gantzer Can drey | |||
Aus vnd ein, wie es Ihr gefiel¬ | |||
zu Gor Ihr Obet zuthun In still. | |||
Vnd abendts ging Sie raus alehal | |||
hin fur Bethulia Ins Thul, | |||
Wusch sich Im Wasser, Bett darnach, | |||
zum Herrn, Sein Volck aus Noth vnd Schmach | |||
zurlösen, vnd geb Ihr gluck hiezu¬ | |||
damit Sie all kheien zu ruh¬ | |||
Vnd Ihr Ja nicht Ihr wergk mißling: | |||
Sie wider Ins Gezedt hinging, | |||
Vnd hielt sich rein auf Ihre maß, | |||
Vnd Sie vor Abendts auch nicht a߬ | |||
Ain Viendten Tag mit grossem gracht | |||
Ein AbndtMahl tolosernes macht | |||
Seinen Nechsten dienern dlein¬ | |||
die stets pflegten vmb Ihn zusein, | |||
zum Kommener Bagoa sprach¬ | |||
Geh hin zu Judith Ins Bemach, | |||
daßelb Ebreisch weib beredt, | |||
das Sie sich nicht weger zur stedt | |||
zu Mir zukohnen, Euers ahn der Handt¬ | |||
denn bey den Assyrern ists Schandt | |||
das ein solch weib, (da Sie zuschaffen. | |||
Van vns solt Ihmen vnbeschlaffen, | |||
vnd genaret haben einen Man¬ | |||
da kam Bagoa, Sprach Sie ahn¬ | |||
Hört Schöne Frau, wolt zu meym Herrn | |||
Auch nicht wegern, zu kohmnen genn, | |||
zu ehren, vnd mit Ihm so fein | |||
Essen vnd trinckn, vnd füglich seine | |||
Da sprach Judith. Hans nicht abschlagen | |||
Wie darf Ichs meinem Herrn versagen. | |||
Alles, was Ihm lieb ist, wil Ich | |||
von Hertzen gern thun willigklich. | |||
Go</poem> | |||
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