Die Datenbank ist nach (Folio)seiten strukturiert.
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Struktur
Kopf- und Fußzeilen werden transkribiert
Keine Leerzeile zwischen Kopf/Fußnote und Haupttext
"Das Erste Buch Mose."
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Struktur
Absätze und Zeilenumbrüche bleiben erhalten. Leerzeilen werden in der Regel weggelassen (größere Zwischenräume vereinheitlicht). Einrückungen (von Versen) werden nicht übernommen.
Verwendung der Vorlage <poem> in Wikitext.
Keine Einrückungen.
Sanct Paulus die Philipper tröst, Timotheus Sie gleichsfalß grüest, Paulus Sie sterckt aus seinen Banden, Jn keynerley stück werdt Er zuschanden.
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Struktur
Worttrennung am Zeilenende wird nicht übernommen mit Ausnahme von: 1. Überschriften (Titel) 2. Seitenumbruch, 3. Poetische Texte.
Die Titelblätter und die Titel/Überschriften werden mit Worttrennungen am Zeilenende wiedergegeben.
Die Texte der Vorworte wurden nicht zeilengenau wiedergegeben, so dass Worttrennungen übergangen wurden - mit Ausnahme von Worttrennungen bei Seitenumbrüchen.
Poetische Texte werden Zeile für Zeile mit ggf. vorkommender Worttrennung wiedergegeben (Mit modernem Trennstrich: -).
5
Struktur
Kapitelüberschriften werden fett hervorgehoben.
Das 2. Capitel.
Am Siebendten Tag ruht Gott fein,
Von allem Gschöpff vnd Wercken sein,
6
Struktur
Randbemerkungen und interlinearer Text, die den Haupttext ergänzen oder verbessern, werden in den Text integriert und mit Fußnote im kritischen Apparat angemerkt.
Den Edlen1 Ehrnvhesten, Fursichtigen, Achtparn1Edlen: über der Zeile nachgetragen
7
Struktur
Randbemerkungen (Marginalien) und interlinearer Text, die keine Ergänzung oder Verbesserung des Haupttextes sind, werden in einer Fußnote wiedergegeben.
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.1
1Randbemerkung: "Sagte schon Goethe".
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Schrift
Es findet keine Hervorhebung von verschiedenen Schriftarten (z.B. Fraktur oder Antiqua statt Kurrent) statt.
"Mit einer Vorrede, Des Ehrwirdigen Vnd Hochgelarten Herrn POLYCARPI LEYSERS,"
9
Schrift
Langes s wird durch normales s wiedergegeben und nicht durch eine Sonderform (ſ).
Das 2. Capitel Am Siebendten Tag ruht Gott fein,
Von allem Gschöpff vnd Wercken sein,
[statt: ſein]
10
Schrift
Ligaturen, auch „Æ/æ” und „Œ/œ”, werden aufgelöst.
Dies betrifft fast nur lateinische/latinisierten Begriffe (Z.B.: "Præfation", "Jeremiæ")
["Praefation", "Jeremiae"]
11
Schrift
Diakritische Zeichen, die nur als Lesehilfe fungieren, werden übergangen (Poet, heylig, Jsrael, Jsmael).
Zeichen zur lautlichen Unterscheidung (Umlaute) werden dagegen übernommen (Öel, Für). Dies gilt auch für Pleonasmen (z.B. "füer" (für oder fuer)).
Wo diakritische Zeichen zur lautlichen Unterscheidung nach heutiger Orthographie missverständlich gesetzt sind (z.B. Oël, lies nicht: O-el), werden sie stillschweigend korrigiert. (Öel, lies: Öl), wobei der Pleonasmus erhalten bleibt.
Bei "Castanäen" ist unklar, ob es sich um einen Pleonasmus von "ä" (ae) handelt oder ob die Lesung ä-e lauten muss. Uneindeutige Lesungen sind anzumerken.
Kein u-Bogen über „u” und „w”;
-oë- wird -öe-, wenn "ö", -> "Öel").
-oë- oder -öe-, wird -oe-, wenn "o-e", wie in "Poet"
Tremapunkte bei ü / v̈ und (auch mit e) -> "füer").
Keine Tremapunkte bei ÿ (heylig, seyn)!
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Schrift
Fehlende Punkte bei i/j werden ergänzt.
Betrifft Fehler durch Unterlassen oder wenn verwischt/überschrieben.
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Schrift
Kürzungszeichen werden bei unzweifelhafter (!) Bedeutung (z.B. Geminationsstrich oder Kürzungsstrich über n und m (z.B. "Man̅" -> Mann; "vn̅" -> vnd), sowie Nasalstrich (Mariē -> Marien)) stillschweigend aufgelöst.
Ist die Auflösung unklar, bzw. die Kürzung (aus poetischen Gründen) beabsichtigt (z.B. "eym̅" für "eynem")), wird dies mit Fußnote angemerkt.
Sonderzeichen (Symbole), die sich graphisch wiedergeben lassen, bleiben im Text unverändert. Solche, die sich nicht wiedergeben lassen werden im Text mit [Symbol: ...] beschrieben.
Z.B.: "☘"
Eine Beschreibung: "[Symbol: Federzeichnung einer Eichel]"
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Schrift
Durchstreichungen im Original (= Streichungen) werden übernommen. Sie erscheinen im Textapparat (Fußnote).
"Was sollt' er tun?1"
1tun: im Original: machen tun (Streichung)
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Rechtschreibung
Die Rechtschreibung (auch von Eigennamen) folgt dem Buchstabenbestand des Originals ohne Vereinheitlichung der Orthographie.
Ausnahmen:
1. Prominente Eigennamen mit "u" statt "v": Levi (statt: Leui), David, (H)eva, Evangelium
2. Jesus (einheitlich, ohne Dehnungs-h, nicht: Jhesus)
3. Fremdworte: avisirt (statt: auisirt)
Häufige Abweichungen (nicht vollständig):
v für u ("vnd") und u für v.
J/j für i ("Jch", "jn").
ey für ei ("heylig", "seyn", "seym", "sey")
f für v ("for") und v für f ("vest").
t für d ("teutsch", "Truck", "Jugent")
Dehnung-h vor dem Vokal statt nach diesem ("Nhame", "mher") oder in heute unüblichen Fällen ("ahm"/"ahn", "nhur", "thun") oder dort nicht, wo heute dagegen üblich ("jn" -> ihn; "jm" -> ihm)
Dehnungs-e noch nicht fixiert ("dise(r)" -> diese(r), "gieng" -> ging, "widerkohmen" -> wiederkommen, "ligen" -> liegen).
Keine Umlaute (ü oft u/v: "fur" -> für, "vber" -> über; ä oft e: "were" -> wäre, "hette" -> hätte, "Gedechtniß" -> Gedächtnis; ö nur selten oe: "Oel" -> Öl.
ß für scharfes-s oder ss: "biß" -> bis; "alß" -> als "auß" -> aus, "faßen" -> fassen
b und p nach m: "umb" -> um, "nimpt" -> nimmt, "frembt" -> fremd
g für ch: "griegisch"
c für k: "clar"
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Rechtschreibung
Groß- und Kleinschreibung wird weitestgehend aus dem Original übernommen.
Ausnahme: Im Wortinneren und im Wortauslaut wird zugunsten besserer Lesbarkeit auch entgegen der Vorlage die Kleinschreibung angewendet (z.B. darinn, statt: darJnn)
Ausnahmen von der Ausnahme: Durchgängige Versalbuchstaben, besondere Emphase (Betonung) und substantivischer Komposita.
Wo Groß- oder Kleinschreibung nicht klar zu erkennen ist richtet sich die Wiedergabe nach der heutigen Schreibnorm und -praxis.
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Rechtschreibung
Der Anfang von Verszeilen in poetischen Texten wird großgeschrieben (auch wenn dies in der Vorlage nicht der Fall oder unklar ist).
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Rechtschreibung
Satzzeichensetzung bleibt unverändert, wo sie nach heutiger Praxis verständlich ist.
Heute ungebräuchliche und ggf. (im Kontext) missverständliche Satzzeichen werden gemäß ihrer beabsichtigten Funktion durch entsprechende „moderne” Zeichen ersetzt.
Häufige Abweichungen:
"=" oder ":" als Worttrenner beim Zeilenumbruch -> ("Nurn=|bergk") werden durch Bindestrich ("-") ersetzt
":" als Abkürzungszeichen ("D:" -> Doctor, "M:" -> Magister) wird durch Punkt (".") ersetzt, sofern die Abkürzung nicht ganz aufgelöst wird
"(." und ".)" - Klammern mit Innenpunkten: ohne Punkte darstellen.
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Rechtschreibung
Getrennt- und Zusammenschreibung folgt der Vorlage. In den relativ seltenen Fällen nicht eindeutiger Schreibungen findet die heutige Orthographie Anwendung. [Der editorische Eingriff wird in einer Fußnote angemerkt]
"ob whol"1[1ob whol: Im Original: obwohl]
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Rechtschreibung
Ordnungszahlen (Ordinalzahlen) erscheinen, auch abweichend von der Vorlage, prinzipiell mit Punkt.
z.B. "Das 3 Kapitel" -> "Das 3. Kapitel"
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Edition
Emendationen, d.h. beweisbare Korrekturen, die durch den Bearbeiter vorgenommen werden und sich durch bloße Ergänzungen beheben lassen, werden korrigiert und mit Fußnote angemerkt.
"Petrus"11Petrus: im Original: Perus
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Edition
Emendationen, d.h. beweisbare Korrekturen, die nicht durch bloße Ergänzung korrigiert werden können (z.B. Zahlendreher, Schreibfehler (wenn sie auch nicht mit der damaligen Orthographie erklärt werden können und den Lesefluss und das Verständnis grob beeinträchtigen)) werden korrigiert und durch Fußnote erläutert.
Zu Beispiel: "16094" oder "Petrus5"41609: im Original: 1690
5Petrus: im Original: Retrus
25
Edition
Korrekturen von Schreibversehen, die zu streichen sind, wie z. B. Dittographie (nicht intendierte Wortwiederholungen) werden entfernt. Das entfernte Wort wird in einer Fußnote wiedergegeben und der Eingriff ggf. erläutert.
Zum Beispiel Dittographie:
"Er ging in1 die Stadt."
1in: im Original: in in (Dittographie).
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Edition
Unzweifelhafte Abkürzungen werden ohne Anmerkung aufgelöst.
Unzweifelhafte Abkürzung sind z.B. "D:" = Doktor und "M:" = Magister.
Abkürzungen kommen wahrscheinlich fast nur im Einleitungsteil vor.
27
Edition
Konjekturen ("Vermutungen") des Bearbeiters, z.B. über möglichen Text an Stellen mit Papierschäden, Tintenflecken, Buchstaben- oder Textverlust im Falz oder im Fall unleserlicher Verbesserungen), die sich nicht rekonstruieren oder erschließen lassen, werden aufgenommen. Eine Fußnote gibt Auskunft über die Konjektur.
"Es scheint wohl möglich2 zu sein"
2möglich: durch Tintenfleck unleserlich (Konjektur).
28
Edition
Technisch nicht darstellbare sowie unlesbare oder verlorene Textteile, die aus dem Zusammenhang nicht mehr rekonstruierbar sind und auch keine Vermutung zulassen, werden durch eckige Klammern mit Auslassungspunkten […] kenntlich gemacht (mit Fußnote erläutert).
"Was [...]6 tun?"
6Textverlust durch Loch im Papier.
29
Edition
Unklare Abkürzungen bleiben unaufgelöst, bzw. werden wie Konjekturen (Vermutungen) behandelt.
Z.B. "man.2" -> entweder: "man:[?]" oder: "man[cher] [?]]"
2man. : mancher (unsichere Konjektur)
30
Edition
Wo der Text (bis auf unerhebliche Kürzungen, Wortumstellungen oder Reim bedingte Zusätze) einem Vers der Lutherbibel von 1545 entspricht wird zu Beginn der Zeile die Versnummer hochgestellt angegeben.
Wo der Text nur zum Teil (Halbvers, Phrase, Satzteil) einen Vers aus der Lutherbibel 1545 wiedergibt, ist die Versnummer kursiv zu setzen.
Wo ein Vers oder Textabschnitt paraphrastisch wiedergegeben ist, sollte die Angabe des Verses oder des Stückes in eckigen Klammern erfolgen. Dies gilt besonders für solche Fälle, wo der Text sonst weitgehend am Original wiedergegeben wird und nur einzelne Verse dazwischen gekürzt/bearbeitet sind.
Beispiel: Philipper 1:20-21. Zeile 2 ist hier aus Vers 20 entnommen, der im Original (Luther) aber wesentlich länger ist. Zeile 3 und 4 geben dagegen Philipper 1:21 (fast) vollständig wieder:
"Paulus Sie sterckt aus seinen Banden,
20Jn keynerley stück werdt Er zuschanden.
21Denn, Christus (spricht Er) ist mein Leben,
vnd Sterben ist mein Gewinn darneben."
Das Fehlen einzelner Worte ist nicht notierenswert (es sei denn es wäre ein zentraler Begriff des Verses). Fehlende Satzteile oder Phrasen sollten allerdings immer kursiv angemerkt werden. Hier ist die Einschätzung des Editors gefragt.