189 helmst 0167r: Unterschied zwischen den Versionen

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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Ganct Petri¬
Welcher kein Sunde hat gethan
Na. 53. cap.
C.Wir Ehacas zeiget ahn
Ist auch kein Betrug, nach Vngrundt
Erfundten werdten In seym Mundt¬
Welcher nicht wider schaltt, da Er
Bescholdten ward schmehlich vnd sehr,
nnd gar nicht dracet, da Er leidt,
Er stellt es aber Jede Zeit
dem heim, der das Menschlich Beschlecht
Nach Ihren Wencken richttet recht,
Welcher selbst an der Schedelstadt
Vnser Sunde gropffent hat,
An seym leib, auff dem Hotz, auf das
der Sunde wir In gleicher maß
Abegestorben, vnd darneben
hinfurt nhur der Grechtkeit leben.
Durchwelches wunden Ihr Ja seidt
heil wordten CZu der Seligkeit.)
Ihr ward wir die Irrendt Schaf
den
Vnd laget tief Im Sundten Schlaf3
Ihr sindt nhu bekhert Cohn fehl.)
Abr
zum Hirttn vnd Bischoff einer Seel¬
Das. 3. Capitel.
Veßgleichen solln die Weiber fein
Ihre Männern auch Vnderthan sein,
Auf das auch dise, So nicht gleuben
Ahns wort C ohn ging widerstrauben.
Durch der weiber wandel, ohn wort
Gewonnen werdten aller orthe
Venn Sie, In der Furcht, sehen ahn,
Euren Kenschen Wandel vnd Bahn,
Welcher Beschmuck aber dllein
Gar nicht außwendig solle sein
Mit haarflechten, vnd Gold vmbhengen,
Kleider Anlegen mit Beprengen,
Sondern, der Verborgen Mensch sey
des Hertzens, Vnverrnckt hirbey
Mit haufftem stillenn beist, diß ist
köstlich vor Gott zu Jeder frist.
eun also sich haben auch vorzeiten
die Heilig weiber Cfein bescheidten
Beschmuckt, die Ihr Hoffnung auf Gott¬
Satzten, In Ihrmn Trubsal vnd Noth
Vnd Ihre Männern warn vnderthan
Einfeltig, vnd In schlechtem vahn¬
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/189-helmst/00337.jpg
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