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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Psalter Damidt.
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/min/00942.jpg
Wol dem Volekl, dem eß aals geht
Aber, wol dem Volck, (besse es steht,
Vnd köndt Ihr Ruhm nicht grösser sein.
daß due Gott, Ihr Herr, bist allein,
der 145. Psalm.
So sehr Ich kan, Mein Ebt, will Ich
die König, hoch erheben dich,
Vnd deinen Nahmen, Groß, herrlich,
Loben Inner vnd einigklich¬
Eeglichen wil Ich leben dich,
vnd ruemen Iuer vnd einigklich,
Deinen Nahmen rungst vmb vnd vmb¬
Hoch derben In deym Heiligthumb¬
Der Herr ist Gros, vnd sehr löblich,
Iß Sein Größe ist vnaussprechlich¬
inds Kindt werdten preisen dein weegk,
Vnd sagn von deiner Gundt vnd Stengk.
Ich wil reden Vn deiner Macht¬
Wundern, vnd herrlich schönen Praht,
Das man sol reden hertzlich fein,
Von alle Herrlichen Thaten dein,
Vnd das man für vnd fur allzeit
Erzehle deine henrligkee.
Das man preise dein grosse Büeth,
vnd rüeme aus hertzens Geumet
Deine Gerechtigkeit vnd Treu¬
denn dein Gnadist all Morgen new¬
kein vndt hat sein Barmherzigkeit,
Gnedig ist der Herr allezeit,
Bedulttig, vnd von grosser Büet
hilfft gern, fur Ihm dein hertz ausschuett
Allen, der Herre Bütig ist,
An niemandts braucht Er angelist.
All seiner Wergk erbarnt Er sich:
Eß solln die dancken ewiscklich
Herr, alle wergk vnd wunder dein,
vnd dein Heylgen die loben fein,
Vnd rnehmen dems KönigReiche Ehr
Redn auch In deiner Gradt dest mher¬
das den Menschen Kindern auf Erdt¬
dein Groß Bewadt vnd Macht kundt werdt
Vnd deis Köngreichs Erliche Racht
Meubiglich werd offenbar gemacht.
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00942.jpg
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der Psalter Damidt.
Wol dem Volekl, dem eß aals geht
Aber, wol dem Volck, (besse es steht,
Vnd köndt Ihr Ruhm nicht grösser sein.
daß due Gott, Ihr Herr, bist allein,
der 145. Psalm.
So sehr Ich kan, Mein Ebt, will Ich
die König, hoch erheben dich,
Vnd deinen Nahmen, Groß, herrlich,
Loben Inner vnd einigklich¬
Eeglichen wil Ich leben dich,
vnd ruemen Iuer vnd einigklich,
Deinen Nahmen rungst vmb vnd vmb¬
Hoch derben In deym Heiligthumb¬
Der Herr ist Gros, vnd sehr löblich,
Iß Sein Größe ist vnaussprechlich¬
inds Kindt werdten preisen dein weegk,
Vnd sagn von deiner Gundt vnd Stengk.
Ich wil reden Vn deiner Macht¬
Wundern, vnd herrlich schönen Praht,
Das man sol reden hertzlich fein,
Von alle Herrlichen Thaten dein,
Vnd das man für vnd fur allzeit
Erzehle deine henrligkee.
Das man preise dein grosse Büeth,
vnd rüeme aus hertzens Geumet
Deine Gerechtigkeit vnd Treu¬
denn dein Gnadist all Morgen new¬
kein vndt hat sein Barmherzigkeit,
Gnedig ist der Herr allezeit,
Bedulttig, vnd von grosser Büet
hilfft gern, fur Ihm dein hertz ausschuett
Allen, der Herre Bütig ist,
An niemandts braucht Er angelist.
All seiner Wergk erbarnt Er sich:
Eß solln die dancken ewiscklich
Herr, alle wergk vnd wunder dein,
vnd dein Heylgen die loben fein,
Vnd rnehmen dems KönigReiche Ehr
Redn auch In deiner Gradt dest mher¬
das den Menschen Kindern auf Erdt¬
dein Groß Bewadt vnd Macht kundt werdt
Vnd deis Köngreichs Erliche Racht
Meubiglich werd offenbar gemacht.

00942.jpg

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