188 helmst 0478v: Unterschied zwischen den Versionen
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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Die Sprrche Salgeo¬ | ||
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst | Aber das Goteloß Wesen bringt | ||
Einen zur Sundt, vnd gar bezwingt. | |||
Mancher ist Arm bey grossem Guth¬ | |||
Vnd manche ist wich bey seym Armuth¬ | |||
Mit Reichtumb eine errettnne kan¬ | |||
Sein Leben, ale, ein Armer Man | |||
Hört das Scheldten des Reichen nicht, | |||
Ob gleich demselben recht geschicht¬ | |||
Das Liche der Grechten fielich macht, | |||
Ein freuer nungt es auch In achte, | |||
Abr, es wird der Gottlosen Leucht | |||
Ausleschen, als sey Sie naß vnd Pruhe. | |||
Vntern Stoltzen ist Immerzu¬ | |||
Hadder, Zanck, vnd sehr viel vnrih, | |||
Aber, weißheit wircke Einigkeit, | |||
vnd enahet vernunftige Leut¬ | |||
Reichtumb wird wenig ander Zuhlet | |||
Wo mans vergrudet, wird es schmal, | |||
Was man aber zusammen holt, | |||
das wird grot, vm guttern vnd geldt | |||
Die Hofnung, welche sich verzeucht, | |||
Engstet das Jentz, tief hienein Kreucht | |||
Wenst aber kompt, das mans begert, | |||
das ist ein Baum des Lebens werth¬ | |||
Wers wart verachttet muthwillig, | |||
der selbst gar sehr veederbet sich, | |||
War aber furchtet das Gebott, | |||
dem wirdt vergedten In der Noth¬ | |||
Die Lehr des Weisen dar vnd hell¬ | |||
Ist eine lebendige quell | |||
des Todtes Strick dardurch zumeiden, | |||
Vnd abzuwendten böses Leiden¬ | |||
de | |||
in guter Rath thut sanffte, versteh¬ | |||
Aber, der Verechter wegn beidigt weh. | |||
Ein Kluger alles In seym muth | |||
Bescheidenlich mit Vernufft thut, | |||
Ein Parr aber seine Nanheit | |||
hin vnd wider gar weit ausbreitt. | |||
Ein Gottloser Gottt vngluck bringt, | |||
darInn Er selbst zu boden singkt, | |||
Aer, ein trewer Wedberß Man | |||
Ist heilsam, viel guts stifften Kan¬ | |||
</poem> | |||
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Aktuelle Version vom 13. September 2026, 16:23 Uhr
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Die Sprrche Salgeo¬ |
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