188 helmst 0565r: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Johann Steuerleins Reimbibel
Zur Navigation springen Zur Suche springen
CSV-Import
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(Eine dazwischenliegende Version von einem anderen Benutzer wird nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{Korrektur}}
{{Korrektur}}
{{NeuerNutzer}}
{{NeuerNutzer}}
{{Erkannt}}
{{Erkannt}}
<b>[[188 helmst 0564v|Gehe zur vorherigen Seite]]</b></br></br>
{{Zurueck188}}
{{Zurueck188}}
{| class="wikitable";  
{| class="wikitable";  
Zeile 9: Zeile 11:
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/01155.jpg sehr hohe Aufloesung])
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/01155.jpg sehr hohe Aufloesung])
|- style="background: white"  
|- style="background: white"  
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der frephet Hesekiel¬
Welch Seele sundigt, die sol steeben
An leib vnd Seel einig vederben,
Der Sahn sals Vatters Missethat
Nicht tragen, die Er gethan hat,
Der Vatte auch sal zu keinen Tagen
die Missathne des Sohnes tragen,
Sondern, des Grechten Grechtigkeit
Soll vber Ihm sein alleZeit
Vnd des Vngrechte Vngeechtigkeit
Soll vber Ihm sein stets mit leid¬
Wo sich aber der Gottlß fein
Bekehrt von allen Sunden sein,
die Er gethan hat In der Walt
Vnd alle meine Rechte helt,
Vnd thut fort recht vnd wel darneben,
Soll Er nicht sterben, sondern leben,
Aller seiner Vbertrettung
B E. Im Gerbß Sūndensprūng
begangen hat, zu tag vnd nacht
Soll gar nicht mehr wendten gedacht
Sondern soll leben Im hertze vnd muth
vmb der Brechtkeit willen, die Er thut.
Meinstu, das ahns Oottlosen Todt
Ich gfallen hab (speicht vnßer Herr Ertt)
Vnd nicht viel mehr beger, das Er¬
von seinem wesen sich bekehr
vnd lebe? Dennoch sprecht Ihr schlecht
der Herr Herr handelet nicht recht¬
Brumb, So bekehrt Auch, C.ale vnd Jung¬
Von alle benr Vbertrettnng¬
Auf das Ihr fallen müsset nicht
vmb der Mißthat willnn Ins Gericht,
Werfft adl Er Vbertrettung weg
von Erth, damit Ihr habet srech
Vertreten, vnd macht luch so meist
Ein newes Hertz vnd newen Geist,
denn, warumb wiltu ls sterken
die Hauß Istrieb, vnd verderben
Denn Ich hab keyn gfallen am Todt
deß Sterbendten, spriche vnser Oott¬
drumb Euch bekehrt, so wendt Ihr leben
Sperrt Ohrn vnd hertzen auf, hörts, menckts eben¬
Das. 19. Cxpitel.
st ein Klaglied, Csichs leicht versteht?
In welchem anzeigt der Proshet,
 
 
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01155.jpg
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01155.jpg
|}
|}
<b>[[188 helmst 0565v|Gehe zur folgenden Seite]]</b></br></br>
{{Zurueck188}}</br>  
{{Zurueck188}}</br>  
{{PURLHAB188}}
{{PURLHAB188}}</br>

Aktuelle Version vom 19. September 2026, 08:49 Uhr

Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen!
Nur angemeldete Benutzer können diese Seite bearbeiten. Für ein neues Nutzerkonto kontaktieren Sie: webmaster@steuerlein-reimbibel.de
Dieser Text wurde durch Texterkennung automatisch erstellt und wurde noch nicht durch einen Bearbeiter gesichtet.

Gehe zur vorherigen Seite

Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.

Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der frephet Hesekiel¬
Welch Seele sundigt, die sol steeben
An leib vnd Seel einig vederben,
Der Sahn sals Vatters Missethat
Nicht tragen, die Er gethan hat,
Der Vatte auch sal zu keinen Tagen
die Missathne des Sohnes tragen,
Sondern, des Grechten Grechtigkeit
Soll vber Ihm sein alleZeit
Vnd des Vngrechte Vngeechtigkeit
Soll vber Ihm sein stets mit leid¬
Wo sich aber der Gottlß fein
Bekehrt von allen Sunden sein,
die Er gethan hat In der Walt
Vnd alle meine Rechte helt,
Vnd thut fort recht vnd wel darneben,
Soll Er nicht sterben, sondern leben,
Aller seiner Vbertrettung
B E. Im Gerbß Sūndensprūng
begangen hat, zu tag vnd nacht
Soll gar nicht mehr wendten gedacht
Sondern soll leben Im hertze vnd muth
vmb der Brechtkeit willen, die Er thut.
Meinstu, das ahns Oottlosen Todt
Ich gfallen hab (speicht vnßer Herr Ertt)
Vnd nicht viel mehr beger, das Er¬
von seinem wesen sich bekehr
vnd lebe? Dennoch sprecht Ihr schlecht
der Herr Herr handelet nicht recht¬
Brumb, So bekehrt Auch, C.ale vnd Jung¬
Von alle benr Vbertrettnng¬
Auf das Ihr fallen müsset nicht
vmb der Mißthat willnn Ins Gericht,
Werfft adl Er Vbertrettung weg
von Erth, damit Ihr habet srech
Vertreten, vnd macht luch so meist
Ein newes Hertz vnd newen Geist,
denn, warumb wiltu ls sterken
die Hauß Istrieb, vnd verderben
Denn Ich hab keyn gfallen am Todt
deß Sterbendten, spriche vnser Oott¬
drumb Euch bekehrt, so wendt Ihr leben
Sperrt Ohrn vnd hertzen auf, hörts, menckts eben¬
Das. 19. Cxpitel.
st ein Klaglied, Csichs leicht versteht?
In welchem anzeigt der Proshet,

01155.jpg

Gehe zur folgenden Seite

Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
© HAB Wolfenbüttel – URL: https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/start.htm

Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt Nutzungsrechten: Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).