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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Prephet Danel¬ | ||
ud wie die Kehßen, aß Er Gras¬ | |||
Vnd sein Leib lag, vnd warde naß, | |||
Vnter dem Taw des hiemels blos, | |||
Biß sein Har wuchßt, vnd wurdt so gros¬ | |||
Alß Adlers ffedern anzuschawen, | |||
Vnd sein Negel, wie Vogels kleiben. | |||
Nach diser Zeit (als sie vmb ward | |||
da hub Ich Nebucadeger | |||
Mein Augn auf gen Hiemel, vnd kam¬ | |||
Hinwider zur Vernufft vnd Scham¬ | |||
Vnd lebt den Höhste In meiner Noth¬ | |||
Ich preist vnd ehrte disen Gott, | |||
So ewigklich lebt, des Bewadt | |||
Ewig ist, vnd nhu gleub vnd halt, | |||
Das sein Reich währet fur vnd für¬ | |||
Gen welchem alle, so da nhur | |||
Auff Erdten wohnen, Laub vnd blindt¬ | |||
Alß lautter nichts zuwehnen sindt. | |||
Er machts, wie Er wil, Jede Shundt¬ | |||
Beyd, mit den Krefftn Im hiemel, vnd | |||
Mit denen, so auf Erdten wehnen, | |||
Sein Straf geht fort, ohn alles schonen, | |||
Vnd niemandtes kan seiner Handt¬ | |||
wehren, durch Menschlichen widerstandt | |||
Noch zu Ihm sagen, was machstu | |||
Zurselben Zeit befandt Ich Ruh, | |||
kam wider zur Vermufft so fein, | |||
Auch zu Köngklichen Ehren mein, | |||
zu meiner Herrligkeit darncken, | |||
Mein Vörig Bstaldt ward mir gegeben, | |||
Vnd meine Räthe, dew hertzlich, | |||
vnd bewadttigen, suchten Mich¬ | |||
Vnd ward hinider vnverletzt | |||
In mein Königreich eingesetzt, | |||
Vnd Vberkam nach meinem Leid | |||
Noch gar viel größer hemligkeit. | |||
Brumb lab Ich NebucadVerar¬ | |||
Ehre vnd Preise hertzlich ger, | |||
den König kein Hiemel allzeit, | |||
denn alle sein Thun ist warheit, | |||
Vnd alle seine weg sindt recht | |||
wer steltz ist, (sey Herr oder Knecht | |||
denselben Er demütigen kan¬ | |||
Er nidrigt, vnd setzt hochhienan¬ | |||
</poem> | |||
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der Prephet Danel¬ |
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