188 helmst 0596v: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Johann Steuerleins Reimbibel
Zur Navigation springen Zur Suche springen
CSV-Import
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 11: Zeile 11:
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/01220.jpg sehr hohe Aufloesung])
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/01220.jpg sehr hohe Aufloesung])
|- style="background: white"  
|- style="background: white"  
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Der Praphet Jocl.
Cas. 2. Capitel.
ß meißagt der Propher Joel,
Es werdt der König von Babel,
Das Land Juta, mit Krieges Sthar
Sed vnd würst machen gantz vnd gur,
darvmb vermahnt Er stehendts Fues¬
das Volck zu rechter wahrer Bues,
Vnd sagt. So spricht der Herr ohn schertzen,
Bkohrt Euch zu Mir von gantzem hertzen
Mit fasten, mit Weinen vnd klagen,
last Euch die Sund nicht mher behagen,
zuweisset C. Innerlich sprecht Leider
Eur heetzen, vnd nicht Eure Kleider¬
bekehrt Euch zum Herrn Ewerm Gott¬
denn E ist gnedig, hilfft aus Noth,
Ist auch Barmhertzig Im gemüet,
Gedultig, vnd von großer Guet¬
Vnd Ihne baldt der Straffe rewt¬
In Buesferttigkeit Euch deß freut¬
Wer weis. Aus Vatterlichen trewen
Mag Ihn es widerumb gereuen,
Vnd einen Segen hinder sich
laßen, zum Opffer gnedigklich.
Herr schone deines Volcks auf Erdten
Vnd laß Ja nicht zuschandten werdten
dein Erbtheil, wolests auch nicht leiden,
das vber Sie heurschen die Heyden,
Warumb wlstu schöttlicher massen
Vnter den Völckern sagen laßen,
Wo ist nhu Ihr Gott, vnd sein Handt d.
ffurchtte dich nicht, die liebes Land
Sondern sey feylich vnd getrost
Gott keyn Außferttigen verstosst.
denn der Herr kan auch thun groß ding
drumb halt sein Hülff nicht vor gering¬
Vnd Ihr solt eß erfaren frey,
das Ich mitten vier Isriel sey,
Vnd das Ich sey der Herr Eur Gott,
Vnd keiner mher, der rett aus noth
Vnd mein Volk C sichs mugsfrawen sehr?
Sol nicht zuschandten wendten mher¬
E.
Die Sonne sol In Finsternns
verwandelt werdten, Cmerckts gewies
der Mand In Blut, Eh kompt mit Clag¬
des Herrn grosse vnd schdeckliche Tag,
Vnd sol gschehen, wer mit begirdt
des Herrn Nahmen anruffen wirdt,
der soll aus dlnn seynen Beschwerdten
von Gott gnedig errettet werdten.
 
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01220.jpg
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01220.jpg
|}
|}

Aktuelle Version vom 20. September 2026, 09:20 Uhr

Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen!
Nur angemeldete Benutzer können diese Seite bearbeiten. Für ein neues Nutzerkonto kontaktieren Sie: webmaster@steuerlein-reimbibel.de
Dieser Text wurde durch Texterkennung automatisch erstellt und wurde noch nicht durch einen Bearbeiter gesichtet.

Gehe zur vorherigen Seite

Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.

Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

Der Praphet Jocl.
Cas. 2. Capitel.
ß meißagt der Propher Joel,
Es werdt der König von Babel,
Das Land Juta, mit Krieges Sthar
Sed vnd würst machen gantz vnd gur,
darvmb vermahnt Er stehendts Fues¬
das Volck zu rechter wahrer Bues,
Vnd sagt. So spricht der Herr ohn schertzen,
Bkohrt Euch zu Mir von gantzem hertzen
Mit fasten, mit Weinen vnd klagen,
last Euch die Sund nicht mher behagen,
zuweisset C. Innerlich sprecht Leider
Eur heetzen, vnd nicht Eure Kleider¬
bekehrt Euch zum Herrn Ewerm Gott¬
denn E ist gnedig, hilfft aus Noth,
Ist auch Barmhertzig Im gemüet,
Gedultig, vnd von großer Guet¬
Vnd Ihne baldt der Straffe rewt¬
In Buesferttigkeit Euch deß freut¬
Wer weis. Aus Vatterlichen trewen
Mag Ihn es widerumb gereuen,
Vnd einen Segen hinder sich
laßen, zum Opffer gnedigklich.
Herr schone deines Volcks auf Erdten
Vnd laß Ja nicht zuschandten werdten
dein Erbtheil, wolests auch nicht leiden,
das vber Sie heurschen die Heyden,
Warumb wlstu schöttlicher massen
Vnter den Völckern sagen laßen,
Wo ist nhu Ihr Gott, vnd sein Handt d.
ffurchtte dich nicht, die liebes Land
Sondern sey feylich vnd getrost
Gott keyn Außferttigen verstosst.
denn der Herr kan auch thun groß ding
drumb halt sein Hülff nicht vor gering¬
Vnd Ihr solt eß erfaren frey,
das Ich mitten vier Isriel sey,
Vnd das Ich sey der Herr Eur Gott,
Vnd keiner mher, der rett aus noth
Vnd mein Volk C sichs mugsfrawen sehr?
Sol nicht zuschandten wendten mher¬
E.
Die Sonne sol In Finsternns
verwandelt werdten, Cmerckts gewies
der Mand In Blut, Eh kompt mit Clag¬
des Herrn grosse vnd schdeckliche Tag,
Vnd sol gschehen, wer mit begirdt
des Herrn Nahmen anruffen wirdt,
der soll aus dlnn seynen Beschwerdten
von Gott gnedig errettet werdten.

01220.jpg

Gehe zur folgenden Seite

Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
© HAB Wolfenbüttel – URL: https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/start.htm

Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt Nutzungsrechten: Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).