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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Prophet Anos
Das Gute sucht, das böse meydt¬
Auf das Ihr leben möcht, ohn streit
Ob wird der Herr Get Zebacth
Bey Euch sein, wie Ihr rechnet, zn Noth.
Daßet das Böse, liebt das Guth¬
das Recht Im Ehrr bestellen hut.
Oo wird der Herr Zebaoth fein
Dan Übrignn In Joseph gnedig sein
chban Euren sfeywagen gram¬
vnd verachtte Sie allesam¬
Vnd In einer Versandung nicht
Mag riechen, weils falschlich geschicht,
Vnd ob Ihr Mir gleich opffert hoch
Spais: vnd Brandopffer, hab Ich doch
keyn gfallen dern So mag Ich auch
Nicht eines feissten Danckopffens Rauch
Thue nhur weg vn Mir das Beplerr
Deiner Lieder, vnd treibs nicht mher,
denn Ich deins Pfalter Spiels all tag
Necht hören noch vernhemen mag¬
Eß sal aber das Recht auf Erdten,
wir wasser offenbaret werdten
Vnd die Gerechtkeit brech an tag¬
wir ein starcker Strom brausen mag¬
Pag. 6. Capitol.
Des Volcks Hoffare, Prahr, Scherheit
Wlliht vnd Beitz, strafft Gott alzeit
Wenn man nhur lebet In dem Sau߬
den Wein In Schalen trincket aus¬
Vnd selbet nhur mit Budsam sich,
Wenn man sich auch kummert wenig
Mmb den schaden Joseph, dß dann
Ie näher rucke Cars Straf herrn,
Die Pfanguen werdten weggefurt
Vnd das Schlemmen der frange aufhört.
denn der Herr Herr geschworen hat
Bey seiner Seelen, diser Stadt¬
Spriche der Herr, der Gott Zebaoth
Mich verdraussts sehr, Chadts nicht tor spor.)
Die hoffert Jacob vndsbsam¬
Vnd bin Ihren Pallasten gram¬
Vnd Ich wil auch die Stadt so eben
Mit allen, was drinn ist, vbergeben.
B
denn Ihr wandelt das Recht In Gallen,
Vnd habt daran lust vnd befallen,
Vermischt auch In Vermuth allzeit
Die früchte der Gerechtigkeit,
 
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01223.jpg
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der Prophet Anos
Das Gute sucht, das böse meydt¬
Auf das Ihr leben möcht, ohn streit
Ob wird der Herr Get Zebacth
Bey Euch sein, wie Ihr rechnet, zn Noth.
Daßet das Böse, liebt das Guth¬
das Recht Im Ehrr bestellen hut.
Oo wird der Herr Zebaoth fein
Dan Übrignn In Joseph gnedig sein
chban Euren sfeywagen gram¬
vnd verachtte Sie allesam¬
Vnd In einer Versandung nicht
Mag riechen, weils falschlich geschicht,
Vnd ob Ihr Mir gleich opffert hoch
Spais: vnd Brandopffer, hab Ich doch
keyn gfallen dern So mag Ich auch
Nicht eines feissten Danckopffens Rauch
Thue nhur weg vn Mir das Beplerr
Deiner Lieder, vnd treibs nicht mher,
denn Ich deins Pfalter Spiels all tag
Necht hören noch vernhemen mag¬
Eß sal aber das Recht auf Erdten,
wir wasser offenbaret werdten
Vnd die Gerechtkeit brech an tag¬
wir ein starcker Strom brausen mag¬
Pag. 6. Capitol.
Des Volcks Hoffare, Prahr, Scherheit
Wlliht vnd Beitz, strafft Gott alzeit
Wenn man nhur lebet In dem Sau߬
den Wein In Schalen trincket aus¬
Vnd selbet nhur mit Budsam sich,
Wenn man sich auch kummert wenig
Mmb den schaden Joseph, dß dann
Ie näher rucke Cars Straf herrn,
Die Pfanguen werdten weggefurt
Vnd das Schlemmen der frange aufhört.
denn der Herr Herr geschworen hat
Bey seiner Seelen, diser Stadt¬
Spriche der Herr, der Gott Zebaoth
Mich verdraussts sehr, Chadts nicht tor spor.)
Die hoffert Jacob vndsbsam¬
Vnd bin Ihren Pallasten gram¬
Vnd Ich wil auch die Stadt so eben
Mit allen, was drinn ist, vbergeben.
B
denn Ihr wandelt das Recht In Gallen,
Vnd habt daran lust vnd befallen,
Vermischt auch In Vermuth allzeit
Die früchte der Gerechtigkeit,

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