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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der frachet Habacus.
3 kehmen, vnd nicht lang mher verziehen.
Beth nhur, In andacht auf deyn Knichen¬
1 Sehr, wer nhu Halßstärnng ist
Auch Im hertzen vhl fadscher Eist
der wird keyn Ruhz habe, Immer bebt¬
tun der Gerecht seins Glaubens lebt¬
93
Dag. 3. Capitol.
Eer Wein betrangt den Sthtzen Man¬
das Er mit rich nicht bleiben kan,
Welcher weit aufspernt seine Seel
Gleich wie der Schlundt der tieffen Hell¬
Vnd ist gerade, mie der Tadt
der, wie ein Hungeniger Both
Nict ist zusettigen zu Zeiten
Sondern rafft zu sich alle Heyden
Vndsander dl Volcker zu sich¬
Was gdes abe? es gschicht eigentlich,
dieselbigen alle, gar schlim¬
werdte einen Spruch machen vn Ihm,
Vnd eine Sag vnd Schrichwort New,
vnd wandten sagen ohne scheu
Weh dem der sengt des Armen Blut¬
vnd sein Guth nhert mit frembdtem Ruth¬
Wie lang wirdts währen, frage Ich .
Vnd ladet nhur viel schlauß auf sich.
wie klötzlich werdten aufwichen,
die dich beissen mit Ihrem Rachen,
Vnd erwachen, die dich wegstossen,
Vnd du Ihn, vnd Ihrn Bundgenoßen
zutheil must werdten, denn vnerlaubt
hasts der heyden viel geraubt,
So wendten wider rauben dich
von den Vlklern, dle übrig¬
Vmb der Menschen blut willn, (entbrandt.)
vnd vmb des freuels wdln Im Land
Vnd In der Stadt, vnd mit betrangen,
Ahn aln, die drun wohnen, begangen,
Woh dem, der die Stadt mit Blut bawt,
vnd dem, vor diser Sind nicht graut,
Vnd mit Vnrecht zuricht die Stad,
dersalb keyn guten Nahmen hat.
Ists nicht lls, das wird ergehen,
Vnd vom Herrn zebarts geschehen?
das alles, was die Vbekler der
bearbeyttet haben, dhier
Mit Fewer gar verbrennen mus¬
Vnd daran die Leut mit wedeues
 
 
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01249.jpg
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der frachet Habacus.
3 kehmen, vnd nicht lang mher verziehen.
Beth nhur, In andacht auf deyn Knichen¬
1 Sehr, wer nhu Halßstärnng ist
Auch Im hertzen vhl fadscher Eist
der wird keyn Ruhz habe, Immer bebt¬
tun der Gerecht seins Glaubens lebt¬
93
Dag. 3. Capitol.
Eer Wein betrangt den Sthtzen Man¬
das Er mit rich nicht bleiben kan,
Welcher weit aufspernt seine Seel
Gleich wie der Schlundt der tieffen Hell¬
Vnd ist gerade, mie der Tadt
der, wie ein Hungeniger Both
Nict ist zusettigen zu Zeiten
Sondern rafft zu sich alle Heyden
Vndsander dl Volcker zu sich¬
Was gdes abe? es gschicht eigentlich,
dieselbigen alle, gar schlim¬
werdte einen Spruch machen vn Ihm,
Vnd eine Sag vnd Schrichwort New,
vnd wandten sagen ohne scheu
Weh dem der sengt des Armen Blut¬
vnd sein Guth nhert mit frembdtem Ruth¬
Wie lang wirdts währen, frage Ich .
Vnd ladet nhur viel schlauß auf sich.
wie klötzlich werdten aufwichen,
die dich beissen mit Ihrem Rachen,
Vnd erwachen, die dich wegstossen,
Vnd du Ihn, vnd Ihrn Bundgenoßen
zutheil must werdten, denn vnerlaubt
hasts der heyden viel geraubt,
So wendten wider rauben dich
von den Vlklern, dle übrig¬
Vmb der Menschen blut willn, (entbrandt.)
vnd vmb des freuels wdln Im Land
Vnd In der Stadt, vnd mit betrangen,
Ahn aln, die drun wohnen, begangen,
Woh dem, der die Stadt mit Blut bawt,
vnd dem, vor diser Sind nicht graut,
Vnd mit Vnrecht zuricht die Stad,
dersalb keyn guten Nahmen hat.
Ists nicht lls, das wird ergehen,
Vnd vom Herrn zebarts geschehen?
das alles, was die Vbekler der
bearbeyttet haben, dhier
Mit Fewer gar verbrennen mus¬
Vnd daran die Leut mit wedeues

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