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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Proschet habarne.
Murd wordten sindt, beid gros vnd klein¬
Muß nichts geldtn, vnd vehren sein,
denn die Eide wird voll der Ehrn
werdten, vom Erkentnis des Herrn,
wir wasser das das Weer bedeckt.
Weh dir, wenn dich die Sund nicht schrecket,
der du deym Nechsten schenckest ein¬
vnd mischest drunter gantz vnrein
deyn grim, vnd Ihne truncken machst
das das sein Stham sehest, vnd lachst
Man wird dich auch ds Im Land
fur Eheesettigen mit schandt
So auff da nhu auch, das so eben
Du daumelst, denn dich wird vmbgeben
der Kolch In der Rechten des Herrn,
Vnd must schendtlich (ohn lob vnd Ehrn¬
Speyen fur deine Herrligkeit,
Vnd teglich schmehlich sein beschreiht.
P.
Was wird dann helffen nhun das Bildt¬
(Wenß nichts mher gilt, das mans nhur so
Das sein Meister gebildet hat,
deß man auch mürde ist vnd hatt,
Vnd das fadsche gegossen Bildt,
darvff sich sein Meister gar middt
verlest, vnd sein wil Vnveracht,
das Estum vnd blind Götzen macht
Weg dem der zum Holtz spricht gemein,
Auffwache: vnd zum schummen Stein
Steh auf: Nichts ists, was lehren solt,
Siehe, es ist mit Silke vnd Geldt¬
Vberzogen, da stehets schlem¬
vnd ist gar kein leben In Ihm¬
Aber, der Herre Zebacts,
der ware lebendige Gott¬
Zelt,
Ist In seyns heylige Cempels
Eß sey fur Ihm stll alle welt¬
Das. 4. Capitel.
Dieses ist des Gebetes Sum,
So Habacus der Prophet frum,
fur die Vnschuldigen gethan.
Herr, dem Gerüchte lobesan,
Hab Ich gehönet, das Ich Mich
Entsetze mit furcht zitterlich,
Herr, du machest die Sercke dem
Lebendig, Mitte In Jharen fein,
Vnd lessests mengklich offenbaren,
vnd Knnd werdten mitten In Jharen,
 
 
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01250.jpg
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01250.jpg
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der Proschet habarne.
Murd wordten sindt, beid gros vnd klein¬
Muß nichts geldtn, vnd vehren sein,
denn die Eide wird voll der Ehrn
werdten, vom Erkentnis des Herrn,
wir wasser das das Weer bedeckt.
Weh dir, wenn dich die Sund nicht schrecket,
der du deym Nechsten schenckest ein¬
vnd mischest drunter gantz vnrein
deyn grim, vnd Ihne truncken machst
das das sein Stham sehest, vnd lachst
Man wird dich auch ds Im Land
fur Eheesettigen mit schandt
So auff da nhu auch, das so eben
Du daumelst, denn dich wird vmbgeben
der Kolch In der Rechten des Herrn,
Vnd must schendtlich (ohn lob vnd Ehrn¬
Speyen fur deine Herrligkeit,
Vnd teglich schmehlich sein beschreiht.
P.
Was wird dann helffen nhun das Bildt¬
(Wenß nichts mher gilt, das mans nhur so
Das sein Meister gebildet hat,
deß man auch mürde ist vnd hatt,
Vnd das fadsche gegossen Bildt,
darvff sich sein Meister gar middt
verlest, vnd sein wil Vnveracht,
das Estum vnd blind Götzen macht
Weg dem der zum Holtz spricht gemein,
Auffwache: vnd zum schummen Stein
Steh auf: Nichts ists, was lehren solt,
Siehe, es ist mit Silke vnd Geldt¬
Vberzogen, da stehets schlem¬
vnd ist gar kein leben In Ihm¬
Aber, der Herre Zebacts,
der ware lebendige Gott¬
Zelt,
Ist In seyns heylige Cempels
Eß sey fur Ihm stll alle welt¬
Das. 4. Capitel.
Dieses ist des Gebetes Sum,
So Habacus der Prophet frum,
fur die Vnschuldigen gethan.
Herr, dem Gerüchte lobesan,
Hab Ich gehönet, das Ich Mich
Entsetze mit furcht zitterlich,
Herr, du machest die Sercke dem
Lebendig, Mitte In Jharen fein,
Vnd lessests mengklich offenbaren,
vnd Knnd werdten mitten In Jharen,

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