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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Pfalter Sauids.
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/min/00829.jpg
In Irem Hertzen frech Sie sprechen,
Last vns sie plundern, vnd zerbrechen
All Hauser Gottes Sie Im Landt¬
Verbrennen, zur Mehr vnd Schandt¬
Wir sehen vnser Zeichen nicht,
Vnd kein Prophet mehr vns predigt
Vnd kein Lehrer vns lehrets mnher,
Das ist verechttlich Deiner Ehr¬
Wie lang soll dann, Ach lieber Gott,
Schmiehen die widerwenttig Rott
vnd demen Nahmen doch s gar
der feind verlestern Innerdar?
Warvmb wendtstu ab, deine Handt
Leistest vns auch keinen Beystandt¬
Vnd deine Rechte gibt sich blos
So gar zu deines Tempels SchosE
Aber, dor ist mein König guth,
von dteß her, der al hulffe thut
So nuhr auf Erdten hier geschicht
der wirdt mich noch verlaßen nicht,
Das Meer Zutreunstu durch dein Krafft¬
das mit seym wüetn es gar nichts schafft
Vnd Im Wasser zubrichst den Rachen
Vnd auch die starcke Köpff der drachen¬
Der Wallfisth Koppfe du zer schlegst,
Vnd sie zur Speise dort hinlegst
Oibst sie dem Volck In der Einöd¬
wenn du Tyrannan hast getödt¬
Brunnen vnd Büche lesste quellen
Bawst Land vnd Stedt, lest Sie auch fellen,
Due lessest stancke Ström versiegen,
das Sie ihn Wasser trucken ligen.
Tag vnd auch die Nacht ist dein.
der
Du machst, dis beyd die Sonn so erin
Ostirn haben Ihrn gwiesen Lauff,
Vnd
Sie gehen vntr, vnd wider auf¬
Die setzst eyne Jeden Land sein Krentz,
Du machest auch nach deym Senentz
Sommer vnd Winter: Gdenck doch deß
Das der Feindt den Herrn aus gehüß</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00829.jpg
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der Pfalter Sauids.
In Irem Hertzen frech Sie sprechen,
Last vns sie plundern, vnd zerbrechen
All Hauser Gottes Sie Im Landt¬
Verbrennen, zur Mehr vnd Schandt¬
Wir sehen vnser Zeichen nicht,
Vnd kein Prophet mehr vns predigt
Vnd kein Lehrer vns lehrets mnher,
Das ist verechttlich Deiner Ehr¬
Wie lang soll dann, Ach lieber Gott,
Schmiehen die widerwenttig Rott
vnd demen Nahmen doch s gar
der feind verlestern Innerdar?
Warvmb wendtstu ab, deine Handt
Leistest vns auch keinen Beystandt¬
Vnd deine Rechte gibt sich blos
So gar zu deines Tempels SchosE
Aber, dor ist mein König guth,
von dteß her, der al hulffe thut
So nuhr auf Erdten hier geschicht
der wirdt mich noch verlaßen nicht,
Das Meer Zutreunstu durch dein Krafft¬
das mit seym wüetn es gar nichts schafft
Vnd Im Wasser zubrichst den Rachen
Vnd auch die starcke Köpff der drachen¬
Der Wallfisth Koppfe du zer schlegst,
Vnd sie zur Speise dort hinlegst
Oibst sie dem Volck In der Einöd¬
wenn du Tyrannan hast getödt¬
Brunnen vnd Büche lesste quellen
Bawst Land vnd Stedt, lest Sie auch fellen,
Due lessest stancke Ström versiegen,
das Sie ihn Wasser trucken ligen.
Tag vnd auch die Nacht ist dein.
der
Du machst, dis beyd die Sonn so erin
Ostirn haben Ihrn gwiesen Lauff,
Vnd
Sie gehen vntr, vnd wider auf¬
Die setzst eyne Jeden Land sein Krentz,
Du machest auch nach deym Senentz
Sommer vnd Winter: Gdenck doch deß
Das der Feindt den Herrn aus gehüß

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