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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Pfalter Danids
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/min/00940.jpg
denn du bist mein helffendter Gott,
dein guter Geist In aller Noth
Mich fure auf ebener Bahn
Wen, dis herr leytst, nicht fallen kan.
DHerr, von meiner Feindte Grillen,
Ergnick Mich vmb deins Nahmens willen
Euer meine Seel aus Noth vnd Lid¬
Wegen deier Gerechtigkeit,
Verstör mein feindt, Bhadt Mich zn stillen,
Vmb deiner Guet vnd Trewe willn,
All, die mein Seel engsten, bring vmb,
denn Ih bin dein Knecht, Schlcht vnd Frund
der 144. Psalm.
Jelobet sey der Herr mein hort,
der meine hende, durch sein Wt¬
lehrt streiten, vnd mein Feuste kriegen,
das Ich meyn frindten kan obsiegen.
Mein Guth, mein Burg, mein Schildt vnd Schutz
Mein Erost, Eeretter, Hudff vnd Trutz,
Auf den Ich trade, der Mir beyspringt,
Vnd mein Volk vnter Mich bezwingt¬
Ach Herr, was ist der arm Mensch doch,
das du dich sein annimpst so hoch
Vnds Menschen Kindt auf diser Erdt¬
das du Ihn achtst so lieb vnd werth¬
Ist doch der Mensch, wie nichtes fast
Vller Vnruh, vnd hat kein Rasst,
Sein Zeit dahin fehrt, vnd Verschwindt,
Gleich wie ein Schatt, In Lufft vnd Widt¬
Herr, deine Hiemel einsten neig¬
Vnd fahr herab, dein Macht erzeig,
Casste die Berg gewalttig ahn,
das man Ihrn Rauchdampf sehen kan¬
laß blitzen, vnd dei feindt zersteru,
Ob Sie ankohmen cst die Rew,
Stheuß deine Straln, vnd schreck Sie sehr
Wirff deinen Hagel ob sie her¬
laß es hart donnern, vnd schlag drein,
Ob sie dardurch from wolten sein.
Sendt von der Höhe deine hand,
Vnd mich erlos aus Ihrem Bandt¬
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00940.jpg
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der Pfalter Danids
denn du bist mein helffendter Gott,
dein guter Geist In aller Noth
Mich fure auf ebener Bahn
Wen, dis herr leytst, nicht fallen kan.
DHerr, von meiner Feindte Grillen,
Ergnick Mich vmb deins Nahmens willen
Euer meine Seel aus Noth vnd Lid¬
Wegen deier Gerechtigkeit,
Verstör mein feindt, Bhadt Mich zn stillen,
Vmb deiner Guet vnd Trewe willn,
All, die mein Seel engsten, bring vmb,
denn Ih bin dein Knecht, Schlcht vnd Frund
der 144. Psalm.
Jelobet sey der Herr mein hort,
der meine hende, durch sein Wt¬
lehrt streiten, vnd mein Feuste kriegen,
das Ich meyn frindten kan obsiegen.
Mein Guth, mein Burg, mein Schildt vnd Schutz
Mein Erost, Eeretter, Hudff vnd Trutz,
Auf den Ich trade, der Mir beyspringt,
Vnd mein Volk vnter Mich bezwingt¬
Ach Herr, was ist der arm Mensch doch,
das du dich sein annimpst so hoch
Vnds Menschen Kindt auf diser Erdt¬
das du Ihn achtst so lieb vnd werth¬
Ist doch der Mensch, wie nichtes fast
Vller Vnruh, vnd hat kein Rasst,
Sein Zeit dahin fehrt, vnd Verschwindt,
Gleich wie ein Schatt, In Lufft vnd Widt¬
Herr, deine Hiemel einsten neig¬
Vnd fahr herab, dein Macht erzeig,
Casste die Berg gewalttig ahn,
das man Ihrn Rauchdampf sehen kan¬
laß blitzen, vnd dei feindt zersteru,
Ob Sie ankohmen cst die Rew,
Stheuß deine Straln, vnd schreck Sie sehr
Wirff deinen Hagel ob sie her¬
laß es hart donnern, vnd schlag drein,
Ob sie dardurch from wolten sein.
Sendt von der Höhe deine hand,
Vnd mich erlos aus Ihrem Bandt¬
 

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