188 helmst 0474v: Unterschied zwischen den Versionen

CSV-Import
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{Korrektur}}
{{Korrektur}}
{{NeuerNutzer}}
{{NeuerNutzer}}
{{Erkannt}}
{{Erkannt}}
<b>[[188 helmst 0474r|Gehe zur vorherigen Seite]]</b></br></br>
{{Zurueck188}}
{{Zurueck188}}
{| class="wikitable";  
{| class="wikitable";  
Zeile 7: Zeile 9:
|-  
|-  
! style="min-width: 350px" | Transkription  
! style="min-width: 350px" | Transkription  
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00974.jpg hohe Aufloesung], [http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/00974.jpg sehr hohe Aufloesung])
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/00974.jpg sehr hohe Aufloesung])
|- style="background: white"  
|- style="background: white"  
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>die Spruche Salomo.
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/min/00974.jpg
Wer mit Augu winckt, der wird verdachte
Vnd much anrichten, nichts guts macht,
Vnd der ein Naren Maul hat, der wird
Geschlagn, Ihm selbst vngluck gebierdt.
6
in lebendiger Brunn gesundt
Ist des Gerechten Menschens Mund,
Aber den Mund Ettloser Schar¬
Ihr freuel wird vbrfallen gar¬
Haß allerley hadder ernegt,
Aber die Lieb, böses vertregt,
Vnd alle Vbertrettung deckt,
wo die sich mercken lest, vnd pleckt.
In lippen des verstendigen
findet man gar öffentlichen
Weißheit, Aber aufs Narren Rücken
Behört ein Ruten, sich zubücken.
in weysen bewaren Ihr Lehr
danen sie haben Nut vnd Ehr
Aber, der Nauren Mund dlda¬
dem Schreckn, Vngluck vnd gfahr ist noh¬
Das Guth des Reichen, welchs Er hat
Ist seine Vhest gebawte Stadt,
Aber die Armen, Schlecht, veraht
das liebe Armit blöde macht.
Der Gerechte berucht seines Guth
zum Leben, In frölchem mndth,
Der Gerloß aber In Geitz entzundt
Braucht seins Einthmans nhür zur Sundt¬
Die Zucht halten, ist der recht weg
Zūm Leben, wer aber gantz treg
die Straff verlesst, (wie nicht sein sl.)
der bleibt Jerig, geht Ihm nicht wasli
Edlsch Muder decken haß mit schweigen,
vnd sich nicht aufrichttig erzeigen.
Vnd wer verleumbdet, ist ein Narr,
Bleibts Immerzu, vnd In die harr¬
Wo viel Wett sindt, waschendter haab,
Da gehets ohne Sund nicht ab¬
Wer aber seine Lippen helt,
Ist klug, Gott vnd Menschen gefellt.
des Grechten Zuug, ohn falsch vnd List
Ein trefflich köstlich Silber ist,
Aer nichts ist der Gechsn Herr,
Richttet nhur Jammer ahn, vnd schmertz¬
 
</poem>
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/00974.jpg
|}
|}
<b>[[188 helmst 0475r|Gehe zur folgenden Seite]]</b></br></br>
{{Zurueck188}}</br>  
{{Zurueck188}}</br>  
{{PURLHAB188}}
{{PURLHAB188}}</br>