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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Der Pfalter Pauids. | ||
der 64. Phalm. | |||
Gott mein Herr, Hor meine Stim¬ | |||
In meiner Clag mein Noth vernin¬ | |||
fur dem grausamen Feindt behüet | |||
Mein Leben, durch dem Gnad vnd Gürt¬ | |||
Wht mich Verbergen vnd erlösen, | |||
fur der Versamblung dler Bösen, | |||
Vnd fur der Vbelthetter hauffen | |||
die, wie die Hund, engst vmb mith lauffen | |||
Welche Ihr Zungen, wie ein Schwertt | |||
Schorffn, vnd treiben groß vngebendt | |||
die, wie mit Pfeylen, stanck drauf keylen | |||
Vnd mit Ihrn gifftig worten zielen. | |||
das sie heimlich den frommen schiessen, | |||
vnd Ihne aus dem Mittel stiessen, | |||
Plötzlich (Sie halten keine treie) | |||
Schiessen sie auf Ihn, ohn all schein¬ | |||
Sie sindt kuen, listig vnd verwegen, | |||
Mit Ihren boßhafften Anschlegen, | |||
vnd sagen, wie sie Strick wolln legen, | |||
Ja noch, Wer kan sie sehen? sprechen. | |||
Bubrey vnd Schakkeit sie erdichten, | |||
Vnd hadtens heimlich In beschichten, | |||
Sindt gar verschlagn, vnd stifften gzeugk, | |||
haben geschwindte renck vnd klengk. | |||
Gtt aber wirdt Sie vbereylen | |||
Vnd plötzlich schiessen mit seyn Pfeylen, | |||
das es Ihnen gar weh thun wirdt | |||
wenn E sie Im Zorn visitirt. | |||
Eß wurdet solche las Gesellen | |||
Ihr eigen Zuug sürtzen vnd fellen, | |||
Das Ihr wirdt spotten, wer Sie sieht. | |||
Vnd eben recht Ihn dran geschieht¬ | |||
Vnd alle Menschen die es sehen, | |||
werden sagen, weil diß geschehen, | |||
So hat es Oott allein gethan, | |||
das es sein wergk sey, mercken dern¬ | |||
Die Grechten werdten sich des Herrn | |||
frewen, vnd auf Ihn trawen gern, | |||
Vnd alle fremwe Hertzen sich | |||
deß rnehmen werdten Innigklich.</poem> | |||
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Aktuelle Version vom 25. August 2026, 18:16 Uhr
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| Transkription | Original (sehr hohe Aufloesung) |
|---|---|
Der Pfalter Pauids. |
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