188 helmst 0580r: Unterschied zwischen den Versionen
CSV-Import |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 11: | Zeile 11: | ||
! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/01185.jpg sehr hohe Aufloesung]) | ! Original ([http://diglib.hab.de/mss/188-helmst/max/01185.jpg sehr hohe Aufloesung]) | ||
|- style="background: white" | |- style="background: white" | ||
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Proschet Daniel¬ | ||
Sein herrschafft währet fur vnd fur | |||
In grosser Macht vnd Krafftsgebüer¬ | |||
Der König Vebuead Verar¬ | |||
Erhhelt vmbstendtlich, Es sey wahr¬ | |||
wie es Ihm mußen hab gegangen, | |||
Vnd von eym Trauen wordten gefangen, | |||
Er ferner auch dises berichtt | |||
was Er auf seyin Betth vor ein Gsitzt | |||
Besehen habe In eym Traum, | |||
von einem Eohen dicken Baum | |||
Sehr gebs stundt Er mitten Im Landt, ee¬ | |||
Ein Heylger Wechtter sich auch fandt | |||
Rief vber laut, vnd ls sprach¬ | |||
hawet den Baum vmb heut zu tug, ex. | |||
Ich König Weburadore | |||
hab solchen Traum gesehen kar¬ | |||
Da Beltsager sag vngescheut, | |||
Was Er In sich haltt vnd bedeut, | |||
denn All Weysen In meym Kingrelch | |||
können Mir geben kein Anzeig | |||
Was Er bedeut, Du Kansts abr wol¬ | |||
denn bey die ist der Geiste tll | |||
der heiligen Götter herrlich: | |||
Daniel sehr entsetzte sich, | |||
der sonst Belesazer heist, gar bang | |||
Ihm ward bey einer Stunde lang, | |||
Vnd Ihn betrüebten sein bedancken. | |||
Aber, der König sprach. Mich krancken, | |||
Vnd gar nicht, mein Redtsazer, dich, | |||
den Fraum, vnd sein deutung heimlich, | |||
Betrüeben laß, sags auf mein frag¬ | |||
Belesazer finge ahn, vnd sprach¬ | |||
Ach mein Herr Ich möcht wundschen recht, | |||
schlecht, | |||
das der Fraum deinen feindten | |||
Vnd seine deuttung (wenß erfüllt. | |||
Nhur deyn widerwerttigen guldt, | |||
der Baum, den die gesehen haff¬ | |||
das Er war gros, vnd dicke fast, | |||
Vnd seine Hich an hiemel nicht | |||
Iur breyt vbers gantz vnd Ferstnicht, | |||
Sein Este Sthön, viel seiner Frücht, | |||
danan alles, (das Ihn begnuegt.) | |||
</poem> | |||
| https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01185.jpg | | https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/01185.jpg | ||
|} | |} | ||
Aktuelle Version vom 20. September 2026, 08:54 Uhr
| Diese Seite wurde noch nicht korrekturgelesen! |
| Nur angemeldete Benutzer können diese Seite bearbeiten. Für ein neues Nutzerkonto kontaktieren Sie: webmaster@steuerlein-reimbibel.de |
| Dieser Text wurde durch Texterkennung automatisch erstellt und wurde noch nicht durch einen Bearbeiter gesichtet. |
Gehe zur vorherigen Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
| Transkription | Original (sehr hohe Aufloesung) |
|---|---|
der Proschet Daniel¬ |
|
Gehe zur folgenden Seite
Zurück zur Seitenübersicht von Cod. 188 Helmst.
© HAB Wolfenbüttel – URL: https://diglib.hab.de/mss/188-helmst/start.htm
Abbildung ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt Nutzungsrechten: Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY-SA).