Die Handschriften in der Herzog August Bibiliothek Wolfenbüttel: Unterschied zwischen den Versionen

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Noch ist unklar, wann die beiden Steuerlein Handschriften zum Helmstedter Bestand hinzugefügt wurde. Bekannt ist, dass Johann Steuerleins Sohn Christoph, Kirchenprobst in Meiningen (+1629), sie im Oktober 1627 an den Rat der Stadt Nürnberg schickte, der sie allerdings im März 1628 ungedruckt (mit einem Geldgeschenk) nach Meiningen zurückschickte.<ref>Franz von Soden: "Kriegs- und Sittengeschichte der Reichsstadt Nürnberg, vom Ende des sechzehnten Jahrhunderts bis 1631" (Erlangen (1861), Band 2, S. 391).</ref> Sie tauchen offenbar noch nicht in dem (laut Heinemann allerdings lückenhaften) Verzeichnis von Christoph Schrader (1644) auf (siehe: [https://diglib.hab.de/?db=mss&list=ms&id=27-2-aug-2f&catalog=Heinemann "Catalogus librorum manu scriptorum olim in academia Helmstadiensi ..."] (Cod. Guelf. 27.2 Aug. 2° (Heinemann-Nr. 2264))). Allerdings ist es denkbar, dass sie noch vor den für Thüringen verheerenden Zerstörungen der 1630er und 1640er Jahre (Dreißigjähriger Krieg) an die Universität Helmstedt kamen, nachdem sich die Veröffentlichungsabsicht in Nürnberg zerschlagen hatte.  
Noch ist unklar, wann die beiden Steuerlein Handschriften zum Helmstedter Bestand hinzugefügt wurde. Bekannt ist, dass Johann Steuerleins Sohn Christoph, Kirchenprobst in Meiningen (+1629), sie im Oktober 1627 an den Rat der Stadt Nürnberg schickte, der sie allerdings im März 1628 ungedruckt (mit einem Geldgeschenk) nach Meiningen zurückschickte.<ref>Franz von Soden: "Kriegs- und Sittengeschichte der Reichsstadt Nürnberg, vom Ende des sechzehnten Jahrhunderts bis 1631" (Erlangen (1861), Band 2, S. 391).</ref> Sie tauchen offenbar noch nicht in dem (laut Heinemann allerdings lückenhaften) Verzeichnis von Christoph Schrader (1644) auf (siehe: [https://diglib.hab.de/?db=mss&list=ms&id=27-2-aug-2f&catalog=Heinemann "Catalogus librorum manu scriptorum olim in academia Helmstadiensi ..."] (Cod. Guelf. 27.2 Aug. 2° (Heinemann-Nr. 2264))). Allerdings ist es denkbar, dass sie noch vor den für Thüringen verheerenden Zerstörungen der 1630er und 1640er Jahre (Dreißigjähriger Krieg) an die Universität Helmstedt kamen, nachdem sich die Veröffentlichungsabsicht in Nürnberg zerschlagen hatte.  


==Digitalisierung Dezember 2023==
==Digitalisierung im Dezember 2023==


Durch eine großzügige Spende des langjährigen Steuerlein-Forschers Harald Uhlemann konnte für das Projekt "Steuerleins Reimbibel" die Digitalisierung beider Handschriften in Auftrag gegeben werden. Da sich beide Bände altersbedingt nur sehr schlecht öffnen lassen, gibt es bei einzelnen Seiten im Bereich der Falz geringfügige Textverluste. Die Digitalisierung insgesamt ermöglicht nun aber ein tiefgehende Erforschung und schlussendlich Edition von Steuerleins Hauptwerk.
Durch eine großzügige Spende des langjährigen Steuerlein-Forschers Harald Uhlemann konnte für das Projekt "Steuerleins Reimbibel" die Digitalisierung beider Handschriften in Auftrag gegeben werden. Da sich beide Bände altersbedingt nur sehr schlecht öffnen lassen, gibt es bei einzelnen Seiten im Bereich der Falz geringfügige Textverluste. Die Digitalisierung insgesamt ermöglicht nun aber ein tiefgehende Erforschung und schlussendlich Edition von Steuerleins Hauptwerk.
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Beide Bände seit Anfang Januar digital hier betrachtet werden:
Beide Bände seit Anfang Januar digital hier betrachtet werden:


[https://diglib.hab.de/?db=mss&list=ms&id=188-helmst Cod. Guelf. 188 helmst. (Externer Link)]
: <b>[https://diglib.hab.de/?db=mss&list=ms&id=188-helmst Cod. Guelf. 188 helmst. (Digitale Bibliothek HAB Wolfenbüttel)]</b>


[https://diglib.hab.de/?db=mss&list=ms&id=189-helmst Cod. Guelf. 189 helmst. (Externer Link)]
: <b>[https://diglib.hab.de/?db=mss&list=ms&id=189-helmst Cod. Guelf. 189 helmst. ((Digitale Bibliothek HAB Wolfenbüttel)]</b>
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==Anmerkungen==
==Anmerkungen==
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