Geschichte der Reimbibeln: Unterschied zwischen den Versionen
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Der <i>Genfer Psalter</i> (franz. <i>Psautier de Genève</i>) mit seiner lyrischen Übersetzung der Psalmen durch Clément Marot (1496–1544) wurde als exkusives gottesdienstliches Gesangbuch der reformierten Tradition durch Johannes Calvin eingeführt. Im Gegensatz zu Luthers Dichtungen und denen anderer lutherische Dichter und Bearbeiter, durfte der biblische Text dabei allerdings weder verkürzt noch erweitert werden. In einer Übersetzung durch Ambrosius Lobwasser (erschienen 1573 als <i>"Der Psalter des königlichen Propheten David"</i>) kam er auch im Deutschen Sprachraum in Gebrauch. | Der <i>Genfer Psalter</i> (franz. <i>Psautier de Genève</i>) mit seiner lyrischen Übersetzung der Psalmen durch Clément Marot (1496–1544) wurde als exkusives gottesdienstliches Gesangbuch der reformierten Tradition durch Johannes Calvin eingeführt. Im Gegensatz zu Luthers Dichtungen und denen anderer lutherische Dichter und Bearbeiter, durfte der biblische Text dabei allerdings weder verkürzt noch erweitert werden. In einer Übersetzung durch Ambrosius Lobwasser (erschienen 1573 als <i>"Der Psalter des königlichen Propheten David"</i>) kam er auch im Deutschen Sprachraum in Gebrauch. | ||
Psalm 130 | <b>Psalm 130</b> | ||
: „1. Zu dir von hertzen grunde | : „1. Zu dir von hertzen grunde | ||
: Ruff ich aus tieffer not / | : Ruff ich aus tieffer not / | ||