Johann Steuerlein: Unterschied zwischen den Versionen
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1604 bewarb sich Steuerlein bei der Regierung um das Amt des Stadtschultheißen von Meiningen. Abweichend von der Gepflogenheit in dieses Amt stets mit einem Mitglied des Stadtrats zu besetzen, wurde er in Übereinkunft zwischen [https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_II._(Sachsen) Kurfürst Christian II.], Herzog [https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Georg_I._(Sachsen) Johann Georg] und den Regierungsräten in das Amt berufen und ihm zudem zwei erbetene Zulagen zusätzlich zur geringen Besoldung bewilligt. Durch das Amt war Johann Steuerlein damit – nach dem Amtmann – Vertreter des Landesherrn vor Ort und Vorsitzender des städtischen Gerichts. | 1604 bewarb sich Steuerlein bei der Regierung um das Amt des Stadtschultheißen von Meiningen. Abweichend von der Gepflogenheit in dieses Amt stets mit einem Mitglied des Stadtrats zu besetzen, wurde er in Übereinkunft zwischen [https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_II._(Sachsen) Kurfürst Christian II.], Herzog [https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Georg_I._(Sachsen) Johann Georg] und den Regierungsräten in das Amt berufen und ihm zudem zwei erbetene Zulagen zusätzlich zur geringen Besoldung bewilligt. Durch das Amt war Johann Steuerlein damit – nach dem Amtmann – Vertreter des Landesherrn vor Ort und Vorsitzender des städtischen Gerichts. | ||
=== Ausscheiden aus dem Amt | === Ausscheiden aus dem Amt und Tod (1612/1613) === | ||
Im Mai 1612 trat Johann Schott als Steuerleins Nachfolger als Stadtschultheiß sein Amt an. Steuerlein verstarb am 5. Mai 1613 in Meiningen und wurde am 7. in der Kirche St. Martin vor der Stadt begraben. | Im Mai 1612 trat Johann Schott als Steuerleins Nachfolger als Stadtschultheiß sein Amt an. Steuerlein verstarb am 5. Mai 1613 in Meiningen und wurde am 7. in der Kirche St. Martin vor der Stadt begraben. | ||