188 helmst 0491v: Unterschied zwischen den Versionen

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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Die Spruche Salomo.
denn die Seuffer vnd Schlemmer all,
Verarmen, CSeindt ahn Vieh Im Stall.)
Vnd ein Schleffer, mit Schmach vnd Clagen,
zuriessene Kleider muß tragen¬
Gehorch deym Vatter In der that,
Kinder gehorsam
der dich erlich gezeuget hat,
gegen Ire Eltern
Vnd deine Mutter nicht veracht
wenn sie alte wirdt, diß wol betracht.
auff Warheit, vnd Sie nicht verkauff¬
Weißheit, Zucht vnd Verstandt verhauff¬
in Vatter des Gerechten sich
frewet von hertzen Jnnigklich,
Vnd wer eyn Weysen hat gezeugt
Ist feölch drübr, all boshafts fleugt,
Seyn Vatter vnd dein Mutter sich
laß frewen sehr vnd hertzigklich
Vnd fislich sein, die dich mit Ehrn
Bezeuget hat, nechst Ett dem herrn.
Dib Mir, mein Sohn, dein Hertz, vnd laß
Demen Augen, auf rechter Straß,
Meine wege gefallen wol¬
Dich, was dir mitt ist, dran erhol¬
denn eine Hure Jederfrist
Eine sehr tieffe Gruben ist,
Hurery.
vnd die Ehbrecherin auch ist
Ein euge Grub vol tug vnd liff.
Gleich wie ein Reuber Sie auch lauet
wen Sie erwischet Sie vermaunt
Vnd Vntern Menschen, Sie zu sich
die Frechen sander vnzuchtig
Wo ist weh? Wo ist leid vnd Zunck.
wo ist klagen? Wo wird man kranck
Vollsaufferey
Wo sindt auch wunden ohn Vrsach
Wo sindt rod Augenc Ich dies firg¬
Nemblich, wo man beym weyn stets ligt
Alles Übel daselbst man krigt,
vnd kommet auszusauffen rein
was eingeschenckt ist gros vnd klein.
Ethe den Wein darvmb nicht ahn,
das Er so roth ist, da zustahn,
Vnd In dem Blas so schöne steht,
denn Er lieblich vnd glatt eingeht,
Aber, darnach macht E gar bang,
vnd beisset, Wie ein gifftig Schlang,
Vnd wie ein zornng Otter schicht
drumb laß den Wein dieh bheidten niht¬</poem>
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

Die Spruche Salomo.
denn die Seuffer vnd Schlemmer all,
Verarmen, CSeindt ahn Vieh Im Stall.)
Vnd ein Schleffer, mit Schmach vnd Clagen,
zuriessene Kleider muß tragen¬
Gehorch deym Vatter In der that,
Kinder gehorsam
der dich erlich gezeuget hat,
gegen Ire Eltern
Vnd deine Mutter nicht veracht
wenn sie alte wirdt, diß wol betracht.
auff Warheit, vnd Sie nicht verkauff¬
Weißheit, Zucht vnd Verstandt verhauff¬
in Vatter des Gerechten sich
frewet von hertzen Jnnigklich,
Vnd wer eyn Weysen hat gezeugt
Ist feölch drübr, all boshafts fleugt,
Seyn Vatter vnd dein Mutter sich
laß frewen sehr vnd hertzigklich
Vnd fislich sein, die dich mit Ehrn
Bezeuget hat, nechst Ett dem herrn.
Dib Mir, mein Sohn, dein Hertz, vnd laß
Demen Augen, auf rechter Straß,
Meine wege gefallen wol¬
Dich, was dir mitt ist, dran erhol¬
denn eine Hure Jederfrist
Eine sehr tieffe Gruben ist,
Hurery.
vnd die Ehbrecherin auch ist
Ein euge Grub vol tug vnd liff.
Gleich wie ein Reuber Sie auch lauet
wen Sie erwischet Sie vermaunt
Vnd Vntern Menschen, Sie zu sich
die Frechen sander vnzuchtig
Wo ist weh? Wo ist leid vnd Zunck.
wo ist klagen? Wo wird man kranck
Vollsaufferey
Wo sindt auch wunden ohn Vrsach
Wo sindt rod Augenc Ich dies firg¬
Nemblich, wo man beym weyn stets ligt
Alles Übel daselbst man krigt,
vnd kommet auszusauffen rein
was eingeschenckt ist gros vnd klein.
Ethe den Wein darvmb nicht ahn,
das Er so roth ist, da zustahn,
Vnd In dem Blas so schöne steht,
denn Er lieblich vnd glatt eingeht,
Aber, darnach macht E gar bang,
vnd beisset, Wie ein gifftig Schlang,
Vnd wie ein zornng Otter schicht
drumb laß den Wein dieh bheidten niht¬

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