188 helmst 0507r: Unterschied zwischen den Versionen

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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>Doppelklick auf diesen Text um zu bearbeiten</poem>
| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Prediger Salomo¬
denn es füeren C mich recht vrnnn
Die Vogel des hiemils die Stim¬
das dein Fluch vnd wundsch komm an tag¬
denn die fittich haben, sagens nach¬
das 11. Capitel.
daß dein Brod vbers Waisser faren,
Du kanst hieran wenig ersparen,
So wirstus findten auf leug Zeit
Theil willig aus 1Setzbseits den Neyd:
Vnter Sieben, vnd Vnter Ahtt
denn du weisst nicht, was kunfig Necht¬
Auf Erdtn vr vngluck kohmen wirdt,
kein Stundt ist mans abecurirt.
Wenn die Wolcken Vll sindt vnd wendten,
So gebn Sie Regen auf die Erdten,
Vnd wenn der Baumfellt, das es kracht,
sfall gegen Mittag, oder Mitter Nacht,
Auf welchen erts Er fellt, da wirdt
Eligen, vnd gar discindirt.
Wer auf den Windt ahttet vnd hellt,
der seet nicht Im Flur vnd Feldt¬
Vnd war da auf die Wocken sieht,
stn derselbige auch erndet nitt¬
Gleich wir du nicht den weg des Windt¬
Weisst, vnd wie die Gebein eins Kindt
In Mutter Leib werdten bereitt,
Also auch Kanstu keiner Zeit
Gattes wergk wißen, noch erreichen,
das Er thut vberahl an Zeichen¬
Früe see aus den Samen dein
Vnd laß dein hand nicht abe sein
Des Abends, (wie vn fauln geschicht.)
denn du verstehst, vnd weißest nicht
Ob diß edr das gernten wirdt
Was man gepflantzt vnd seminirt,
Vnd als bedes etwwa gerieth
So wehrs dest besse Im Erndteschnitt.
Das Licht ist sües, hirnach Zugehen
den Aūgn Leblich die Sonn zusehen.
Wenn ein Mensch lang lebt, thut hoch schwingen,
Vnd ist frölich In den dingen¬
Benckt Et doch nhür der bösen Tag¬
das Ihr soviel ist, Clag vnd Plag,
Denn alls das, was Ihm zur frist
begegnet ist, Eittelkeit ist.
</poem>
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Transkription Original (sehr hohe Aufloesung)

der Prediger Salomo¬
denn es füeren C mich recht vrnnn
Die Vogel des hiemils die Stim¬
das dein Fluch vnd wundsch komm an tag¬
denn die fittich haben, sagens nach¬
das 11. Capitel.
daß dein Brod vbers Waisser faren,
Du kanst hieran wenig ersparen,
So wirstus findten auf leug Zeit
Theil willig aus 1Setzbseits den Neyd:
Vnter Sieben, vnd Vnter Ahtt
denn du weisst nicht, was kunfig Necht¬
Auf Erdtn vr vngluck kohmen wirdt,
kein Stundt ist mans abecurirt.
Wenn die Wolcken Vll sindt vnd wendten,
So gebn Sie Regen auf die Erdten,
Vnd wenn der Baumfellt, das es kracht,
sfall gegen Mittag, oder Mitter Nacht,
Auf welchen erts Er fellt, da wirdt
Eligen, vnd gar discindirt.
Wer auf den Windt ahttet vnd hellt,
der seet nicht Im Flur vnd Feldt¬
Vnd war da auf die Wocken sieht,
stn derselbige auch erndet nitt¬
Gleich wir du nicht den weg des Windt¬
Weisst, vnd wie die Gebein eins Kindt
In Mutter Leib werdten bereitt,
Also auch Kanstu keiner Zeit
Gattes wergk wißen, noch erreichen,
das Er thut vberahl an Zeichen¬
Früe see aus den Samen dein
Vnd laß dein hand nicht abe sein
Des Abends, (wie vn fauln geschicht.)
denn du verstehst, vnd weißest nicht
Ob diß edr das gernten wirdt
Was man gepflantzt vnd seminirt,
Vnd als bedes etwwa gerieth
So wehrs dest besse Im Erndteschnitt.
Das Licht ist sües, hirnach Zugehen
den Aūgn Leblich die Sonn zusehen.
Wenn ein Mensch lang lebt, thut hoch schwingen,
Vnd ist frölich In den dingen¬
Benckt Et doch nhür der bösen Tag¬
das Ihr soviel ist, Clag vnd Plag,
Denn alls das, was Ihm zur frist
begegnet ist, Eittelkeit ist.

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