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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>der Praphet Micha. | ||
Auff der Gaßen zutretten wird, | |||
Inner, vnd eusrlich maculirt. | |||
Zeige vnd sag Jemandt, wo ist | |||
Ein solcher Gott, gleich wie du bist? | |||
1. Der da die Sund vergibt aus Gnad | |||
vnd erlesset die Mißethat | |||
Den vbrigen sein Erbtheils, der | |||
Seyn Zorn nicht einig Ehele, denn Er | |||
13 Ist gar Barehertzig. Er wird sich | |||
Vnser widr erbarmen gnedig¬ | |||
3 Dempffen all Vnsre Misserhat, | |||
vnd allen vnsrer Sunden schadt | |||
In die Toeffe des Meens werffen, | |||
Sie nicht Exaggerion noch scherffen. | |||
Errde | |||
des fropseten Weisha. | |||
Eor frasches Waham. | |||
das. p. Capitol. | |||
Der Herr ist ein Eyffriger Gott | |||
Vnd ein Recher, leydt keinen Spott, | |||
Ja ein ernster Recht ist der Herr | |||
Vnd Zariug, strafft das Übel schwehr, | |||
Der Herr ist ein Recher, zumahl, | |||
wider sein widersacher all, | |||
Vnd der es seinen Feinden nicht | |||
Vergessen wird, Mercke, was geschicht. | |||
Der Herr ist gdudtig, Gutesschafft | |||
Ist auch dn grosser Matht vnd Krafft, | |||
fur dem Nirmand vnschuldig ist. | |||
Er ist der Herr, ohn trug vnd list, | |||
Deß wege Im Wette vnd Sturm sindt¬ | |||
Vnd man auch dicken Staube sindt | |||
Vnter seyn fueßen, der das Meer¬ | |||
Schiltt, vnd tug macht nach seym beger¬ | |||
Die Berge Zittern fur Ihm sehr¬ | |||
die Hugel zergehen: Noch mher¬ | |||
fur Ihme bebet das Erdrrich | |||
darzu der Woltkreis, vnd zugleich | |||
Allesamps, die da wohnen drinn¬ | |||
Groß vnd klein, müssen furchtten Ihn¬ | |||
Wer kan stehen fur seinem Hern E. | |||
wer Ihn wit bochen, hats Spiel verlern. | |||
Vnd wer kan fur seinem gremn bleiben? | |||
Erlest mit sich kein Schertzwergk treiben. | |||
Sein Zorn brennet wie ferur, vernun¬ | |||
die felßn auch zerspringen fur Ihm. | |||
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der Praphet Micha. |
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