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| style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem> | | style="text-align: left; vertical-align: top;" | <poem>das Hoe Lied Oalono. | ||
Ich fandt Ihn nicht, Ich fürtter lief | |||
Er anttwortt nicht, wie sehr Ich nief¬ | |||
Eß fundten Mich die Huter stehen, | |||
die In der Stadt des Nachts vmbgehen, | |||
die schlugen Mich hirzu noch wundt¬ | |||
die Huter aūf der Manrn Zur stundt | |||
dß solche auch noch ahn nach kahmen, | |||
Sie Mir baldt meinen Schleyer nhamen, | |||
Euch all, beschwere Ich ab dem, | |||
O Ihr Tochter Jenusalen, | |||
findt Ihr meyn Freundt, Sagt Ihm, bitt Ih, | |||
das Ich fur Liebe vdt kranck lig¬ | |||
Jas. 6. Capitel. | |||
Wo ist denn dein Freundt hingegungen, | |||
Nach welchem du tegst solch verlangen, | |||
O Schönst, vnter dem weyber Standte | |||
Wo hat sich dein freundt hingewandt? | |||
So woln wir Ihn suchen mit die¬ | |||
Mein freundt, ahn dem Ich hab begie¬ | |||
Ist hinab zu den WurtzGürttlein | |||
Gegangen In den Gartten sein, | |||
Das Er sich weid, Seiner wol pfleg | |||
Vnter den Garttn, vnd Rosen brech¬ | |||
Mein freundt ist Mein, vnd Sein bin Ich, | |||
der Vntern Rosen weider sich. | |||
das. 7. Capitel. | |||
Wie schön ist dein Gang In den Schuhen | |||
die Fursten Tochter? Lihlst hie ruhen: | |||
Gleich ahneinander stehen fein, | |||
wie zwo Spangen, die Lenden dein, | |||
die deß Meisters Handt hat gemacht | |||
Gantz lustig vnd Künstreich bedacht, | |||
Dein Nabl ist wie ein Becher vnndt, | |||
dem niemer Strenckmangedt zur stundt, | |||
Gleich wie ein Weitzenhauff, dein Bauch | |||
Vmbstecket ist mit Rosen auch. | |||
Deine zwo Brste fein gelindt¬ | |||
Wie zwey Jung Kehr ziedling sindt, | |||
Wie ein Effnbeynen Bhurm, gleichsfulß | |||
vnd also eben ist dein halß | |||
Dein Augen sindt, wie Reich CVernin | |||
zu Hesben, am Thor Bathrabbim¬</poem> | |||
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Aktuelle Version vom 13. September 2026, 17:22 Uhr
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| Transkription | Original (sehr hohe Aufloesung) |
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das Hoe Lied Oalono. |
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